Swantje Roersch | Blog
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Knud goes Facebook

Ja, jetzt wird’s ’ne große Sache mit der O’Hara. Ihr findet mich jetzt auch auf meiner Seite auf Facebook, mit der ich euch immer informiere, wenn es einen neuen Artikel bei mir gibt oder etwas Neues, das ihr unbedingt wissen müsst.

Ich bin also Feuer und Flamme, euch dort regelmäßig begrüßen zu dürfen, bzw. hier auch öfter für euch schreiben zu können.

Knud freut sich auf und über euch und hofft, ihr seid fleißig am liken, teilen und abonnieren!

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Be a Beuteltier

Ja, Dinge von A nach B zu tragen, ist doch schon eine schreckliche Last. Wie gut, dass es die Plastiktüte gibt, oder?

Ja, es ist angenehm; und wenn ein jeder sich selbst mal ins Gewissen redet: es sieht auch toll, betucht und manchmal stilbewusst aus – Markenrepräsentation, Werbung. Es mag auch sein, dass einem in fast jedem Geschäft die Tüte kostenlos angeboten und wie selbstverständlich mitgegeben wird.
Und doch verleitet uns nur der eigene Egoismus – man kann ja auch mal nein sagen.

Plaen: Re-use und strapazierfähigere und/oder umweltfreundlichere Materialien.

Nehmt doch mal die Tüte, in der euch ein Mensch etwas mitgegeben hat, holt den guten alten Jutebeutel alias Stofftasche aus der Ecke, oder nehmt einfach gleich eine größere Tasche mit.
Und dann zählt doch mal, wie viele Plastiktüten ihr so an den Kassen ablehnt.

Ich hoffe, ihr denkt nun an jeder Kasse an meine Worte und unterstützt fleißig die hiermit ins Leben gerufene Initiative „Be a Beuteltier“!

Für alle, die noch Infos brauchen gibt’s hier Plastiktüten-Fakten!

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Winter „D“epressionen ?

Du leidest unter Winterdepressionen – vielleicht sogar ohne es zu ahnen? Du bist müde, leidest unter Schlafmangel?

Dann fehlt dir das „Multitalent“ Vitamin D, welches unser Körper bildet, wenn er UVB-Licht zur Verfügung gestellt bekommt. Soll heißen: Wir brauchen Sonne! Wie wohl alle Beteiligten feststellen müssen, ist es im Moment nicht „so dolle“ mit unserem kleinen Sonnenschein. Das Problem ist allerdings hartnäckiger als gedacht. Bekommen wir keine Chance, das Vitamin zu bilden, müssen wir es uns künstlich zufügen – so wäre doch der erste Verdacht eines gescheiten Menschen. Doch über Nahrungsmittel – sprich Lebertran oder Fisch – können wir maximal 20% unseres Bedarfes aufnehmen, vom Solarium wird ebenfalls abgeraten und so bleiben schließlich nur noch Tabletten unter ärztlicher Betreuung oder eine UVB-Lampe.

Möchtet ihr noch Näheres zum Thema wissen, lest euch doch beim Focus-Online Artikel oder auf Wikipedia schlau (da habe ich mich auch informiert).

Ich kann dazu nur sagen: Tragt bunte Kleidung, legt ein fröhliches Lächeln auf, nutzt jede Sekunde, in der die Sonne sich doch mal blicken lässt, und nehmt den Winter nicht so ernst, denn irgendwann muss er der UVB-Strahlen geschwängerten Frühlingssonne wieder Platz machen! Strahlt ihr Sonnenanbeter!

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Hat der alte Hexenmeister, sich doch einmal wegbegeben…

… und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.

So beginnt Goethes Meisterwerk „Der Zauberlehrling“. Viele assoziieren damit aber wohl auch die illustrative und musikalische Umsetzung Disneys, in der Micky Maus sich mit den tollwütigen Besen herumschlägt. Auch als neumodischer Rap wurde er von einer Jugendgruppe aufgenommen (auch zu hören in KeinOhrHase).

Ich sammle Uni bedingt gerade erste Erfahrungen mit einem Grafiktablett und habe den Zauberlehrling mal ganz anders inszeniert. Eine Figur ist geboren und der erste Schritt zu ganz neuen Möglichkeiten ist getan! Von Jack, dem Zauberlehrling, werdet ihr in den kommenden Wochen noch einiges hören!

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Wohnimpressionen: Komponieren geht über studieren!

Eigentlich eher »kompositionieren«, denn es geht um die Komposition im heimeligen Wohnraum. Und doch scheint der Vergleich zur Musik passend. Die Einrichtung deines Zuhauses ist eine Melodie, die es dir entweder behaglich erscheinen lässt oder ein Unbehagen auslöst. Und so ist jedes Detail eine Note, jedes Arrangement ein Akord. Es liegt an euch, Harmonie zu erzeugen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich wohlfühlt.

Wohlan, komponiert eure Lieblingsmelodie!

Die ersten Klänge meines Heims lasse ich euch immer mal wieder gerne hören:

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Stilprobe – Knud O’Hara: Pessimismus oder Realität?

Die Frage muss sich bei diesem langen aber hoffentlich nicht langatmigen Ausschnitt aus Knuds Archiven wohl jeder selbst beantworten. Man darf nur nicht vergessen, dass wir eigentlich in einer schönen Welt leben:

Warum drückt jeder Mensch im Bus den Stopp-Knopf? Er weiß ganz genau, dass der Bus am Hauptbahnhof hält – selbst wenn keiner drückt. Und doch hat er Angst.

Er hat Angst, im Stich und alleine gelassen zu werden. Er hat Angst, dass der Bus doch weiter fährt und er nicht die Chance bekommt auszusteigen. Auch die Zusteiger fürchten sich. Es könnte ja sein, dass der Busfahrer die Tür sogleich schließt, sind alle Passagiere ausgestiegen. Drum wird ihnen – den Aussteigenden – entgegengestürmt.

Ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksicht auf Menschen, die vielleicht Hilfe beim Ein- oder Aussteigen brauchen. Sicherlich, es gibt den einen oder anderen, der doch behilflich ist, fast als müsste er sich für das rücksichtslose Verhalten der anderen entschuldigen. Vielleicht besitzt er aber auch das gute Herz, die gute Seele, den klassischen, alt eingestaubten Anstand, den doch so wenige der neuen Generation beherzigen.

Viel zu anstrengend ist das Leben, viel zu knapp die Zeit und viel zu beschäftigt ein jeder, um kurz Halt zu machen und zu helfen.

Autonom verläuft auch die Fahrt. Egal wo – Musik steckt im Ohr und das verlorende Individuum widmet sich seiner selbst. Selbst die zwei sonst so Vertrauten sitzen verkabelt und mehr oder minder abwesend in Gedanken, für die sonst keine Zeit bleibt, verloren nebeneinander. Es wird aneinander vorbei statt miteinander, füreinander gelebt.

In alten Zeiten – so erzählte man mir – setzte sich der eine zum anderen. Man war sich fremd und doch begann man eine selbstverständliche Konversation, die mal mehr und mal weniger unter die Oberfläche reichte. Man knüpfte Bekanntschaften, lachte und ließ die Zeit verstreichen.

Es ist ja gar nicht so, dass keine Dialoge mehr entstehen zwischen Halbfremden. Doch sie haben unsere gegenständliche Welt verlassen und spielen sich im bloßen visuellen Raum ab. Social Media, maximal ein auditives Gespräch via Telefon. Es ist einfach – möglich, sich mit 5, nein gleich 10 Menschen gleichzeitig zu unterhalten.

Eine kleine Rechenaufgabe: Wenn die Unterhaltung mit 10 Menschen den zeitlichen Raum von einer einzelnen einnimmt, wie hoch kann dann die Gesprächsqualität maximal sein? Verlieren wir uns in einem stetigen Fluss von Small-Talk? Wir haben 400 Freunde und doch könnten wir fast jeden einzelnen davon mit einem Klick löschen. Wieder die Angst: Wir könnten doch glatt alleine dastehen, verpassen die Chance, einen x-Beliebigen einmal im Jahr zu kontaktieren, um zu fragen, wie es ihm geht, oder herauszufinden, welche Fotos ihm gefallen oder ob seine Schwägerin vielleicht doch schwanger ist. Ist es die Evolution?

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Wie verbleiben wir denn jetzt?

Preisfrage: Zu wem gehört dieser Bauch?

Rrrrichtig, es ist der Bauch von Paul Panzer alias Dieter Tappert. Mit dem charakteristischen Blümchen-Hemd und seiner großen Hornbrille, schafft er einen Wiedererkennungswert, der an bodenständiger Originalität kaum noch zu toppen ist. Warum ich so begeistert bin, liegt aber wohl kaum nur an dem kernigen Outfit sondern vielmehr daran, dass ich von seinem Humor hingerissen bin. Teilweise scheinen die Wörter, die in seinen Shows entstehen wie aus der Welt von Urmel aus dem Eis. Zum Beispiel wird ein »st« zu »ts« – ein wahrer Kauderwelsch, der mich zu Weilen in »Hart Backbord« zu Tränen des Lachens verleitete.

Allen, die ihn nicht kennen und ihn mal probieren möchten, empfehle ich, sich mal die Telefonscherze zum Beispiel bei Youtube anzuschauen – es lohnt sich.

Und wenn nicht, dann eben nicht – Humor ist und bleibt eben reine Geschmacksache und ein Fall von subjektivem Empfinden. Doch ich gebe ganz klar grünes Licht für diesen Comedian und verbleibe mit wärmster Empfehlung.

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Neuzugang

Eigentlich erweitere ich die Art-Work-Kategorie immer mal so. Aber es gibt einen Neuzugang, der mir ganz besonders ans Herz gewachsen ist: Hugo.

Hugo und ich haben viele Stunden gemeinsam verbracht – es war eine langwierige und anstrengende Geburt. Doch jetzt ist er in diese Welt gesetzt und verwirrt euch mit seinem Charme und seinem Blick, der doch Fragen aufwirft, wie viel sich in Wirklichkeit hinter dieser haarigen Fassade verbirgt.
Die Kreation ist mit Bunt- und Aquarellstiften in mühsamer und stundenlanger Detailarbeit entstanden.

 

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Knud goes wild

 

Knud O’Hara hat neue Skills – und die lebt sie aus!

Dank meines Studiums darf ich nun jeden Tag wieder etwas Neues lernen und, wie es mir gerade passt auch gleich für meine Zwecke nutzen. Ich habe einen neuen Header (s.o.). Endlich gibt’s mal ein bisschen „Ach und Krach“ von Photoshop!

Ich und der Wald meines Lebens – das Bild sagt doch so viel und schließlich nur eines: Genießt, dass ihr lebt!

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Stilprobe – Knud O’Hara

Als kleines Leckerli zwischendurch gönne ich euch ab jetzt hin und wieder einen kurzen Auszug aus Werken von Knud O’Hara:

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Depressionen.

Wut.

Verzweiflung.

Wahnsinn.

Daniel wurde von Mächten geritten, die sich der menschlichen Vorstellungskraft entzogen. Schlaflose Nächte und Wahnvorstellungen waren die einzigen Ereignisse der letzten Tage. Seine Welt war auf den Kopf gestellt und er vermochte sich nicht aus der Misere zu befreien. Es schien eine göttliche Macht gegen ihn zu wirken. Eine düstere unheilvolle schwarze Göttin, die die Welt mit ihrer Dunkelheit einhüllte. Ihr Name war Roberta Whatley und er sah sie und ihren Namen wie graviert in seinem Kopf.

Die Millionen und aber Millionen von Bildern, die er von ihr sah. Von diesem grausamen Weibsbild.

Millionen von Bildern auf Titelblättern von Zeitungen und Zeitschriften.

Millionen von Bildern auf Plakaten.

Millionen im Fernsehen. In den Nachrichten. In Diskussionsrunden. In Umfragen. Ihr Name in aller Munde. Im Radio. Auf den Straßen. In seinem Kopf. Einfach überall.

Ihr Lächeln strahlte ihm, als freue sie sich voll von Gehässigkeit über ihren Sieg, von allen Bildern entgegen. Ihre strahlendweißen Zähne blitzten souverän hervor zwischen ihren dunklen Lippen und verzogen sich in Daniels Augen zu einem Fletschen, dass sein Inneres zum Brodeln brachte.

Man konnte ihn fast als Paranoid bezeichnen, als so allgegenwärtig empfand er sie, so verfolgt fühlte er sich von ihr und ihrer Aura, ihrem zähnefletschenden Lächeln, ihrer augenscheinlichen Souveränität, Kompetenz, autoritären Führungscharakter. Die Medien betitelten ihr neues Staatsoberhaupt wie eine heilige Märtyrerin, so schien es ihm. Die Vergöttlichung, mit der er Roberta assoziierte, rührte wohl von der Unfassbarkeit, die ihn sogleich erschüttert hatte, als der große Knoten geplatzt war.

Dass Roberta Whatley wirklich die Wahl gewinnen könnte, war die Begebenheit, die er am wenigsten erwartet hätte. Er hatte natürlich nicht vergessen, dass sie für eine Frau ein wirklich heimtückisches Geschick besaß, andere zu bekehren und irgendwie die Macht an sich zu reißen und trotzdem wie ein gütiges Unschuldslamm, wie die weise wissende Frau, die alles sicher in der Hand hat, auszutreten.

Er musste es sich doch vorhalten, um nicht die Wichtigkeit von Josephs Sieg im Wahlkampf aus den Augen zu verlieren. Er verstand auch immer noch nicht, wie es so viele Männer hatte geben können, die dumm genug gewesen waren, die Macht in die Hände einer Frau zu geben.

Frauen waren nicht zum Regieren geschaffen worden, das wusste Daniel, und wenn es kein anderer wusste, er wusste es. Er wusste auch, dass es viele gab, die seine Meinung teilten. Er fragte sich, wie die Wählerschaft einen solchen schafsköpfigen Entschluss hatte fassen können. Er wusste zwar, dass Menschen durch aus sehr stumpf veranlagt waren in diesem Aspekt, doch so stumpf? Er kam zum Schluss, dass die wichtige Mehrheit gar nicht wählen gegangen war.

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