Swantje Roersch | Blog
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2D meets 3D – Modelle der anderen Art

 

Achtung, die Monster sind los! Skurrile Kreaturen – auf den ersten Blick! Denn eigentlich haben sie einen verblüffend weichen Kern!

Im Fach Kommunikationsdesign war es unsere Aufgabe, ein Plakat für einen fiktiven Workshop eines favorisierten Künstlers oder einer Agentur zu gestalten. Meine Wahl fiel dabei auf Happycentro, eine Kreativagentur, die ihren Sitz in Italien hat. Mir fiel bei den Recherchen auf, dass sie eine sehr vielfältige Palette an Arbeiten hatten. Besonders gefiel mir dabei die Vorgehensweise, analog mit den verschiedensten Materialien zu arbeiten und daraus ein digitales Endprodukt zu erhalten. Gerade in Zeiten, in denen man fast alles „photoshoppen“ kann, ist es geradezu eine Erholung, das Material, mit dem man arbeitet, durch seine Hände gleiten zu lassen.

Die Idee, die hinter meiner Plakatreihe steckte, war, die zweite Dimension in Form von Papier-Bäumen und -kästchen und die dritte Dimension in Form von dazu im Kontrast stehenden knallbunten Figuren zu einem stimmigen Bild zusammenzufügen.

Als meine 1,5 kg bestellte Knetmasse bei mir eintraf, und ich begann, aus den Klumpen fantastische Wesen zu formen, lief etwas geradezu verzücktes Kindisches durch meine Venen und es entstand Figur für Figur eine ganze Gruppe von Knetfiguren. Der Fototermin folgte einige Tage später. Die Familie der quietsch-bunten weichen Charaktere fand sich nach und nach ein und nachdem Ruhe eingekehrt war, widmeten sich alle mit einer atemberaubenden Professionalität der Produktion möglichst geordneter Fotos. Zwischenzeitig reichte ich den Herrschaften einige feuchte Tücher, damit sie über die Tage nicht austrockneten. Alles in allem war es aber eine hervorragende Zusammenarbeit.

Was bei eben jenem Zusammentreffen herausgekommen ist, könnt ihr euch hier angucken.

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Das Jahr des Pferdes | Forget 2013

Lange nichts gehört, was? So ist das manchmal, wenn der Himmel eine Pause macht. Doch jetzt nach einem genüsslichen Winterschlaf wird Knud euch auf das Jahr des Pferdes vorbereiten!

Ich habe nicht viel Ahnung von Pferden, aber das macht nichts. Es geht eigentlich um die wesentlichen Dinge:

Den Stall ausmisten.
Hinter jedem Pferd häuft sich nach einiger Zeit ein riesiger Misthaufen an. Das ist der normale Lauf der Dinge. Das bedeutet für uns: Altlasten loswerden. Auf den guten alten Vorsätzen wie dem Abnehmen oder dem Abschwören vom Rauchen will ich gar nicht reden. Ein neues Jahr ist immer eine Art neuer Startpunkt – so unsere Einbildung. Fakt ist aber: bevor du dir etwas vornimmst, tu es doch gleich. Wenn du es wirklich willst, muss es auch nicht warten.

Das Einhorn suchen.
Das bedeutet aber lange noch nicht, dass man keine Träume haben sollte. Träume brauchen manchmal Zeit, auch wenn man schon an ihnen arbeitet. Ein Ziel vor Augen zu haben, ist die größte Motivation, die man sich selbst geben kann.

Was vom Pferd erzählen.
Bei Knud wird es jede Menge zu sehen geben. Neben einer Menge neuer Arbeiten aus meinem Studium, werde ich euch von einer hoffentlich erfolgreichen Zwischenprüfung berichten, kurzweilige Reiseberichte zum besten geben und euch mit einer Menge interessanten Fakten bei Laune halten.

Also haltet die nächsten Wochen die Augen auf! Hier wird’s bunt zugehen!

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Kein Bock auf Schokolade im Adventskalender?

Jedes Kind, egal welches Alter es haben mag (es betrifft wohl alle Menschen zwischen 0 und 100), steht ja wohl auf einen Adventskalender. Doch was, wenn jeden Tag das gleiche drin ist – Schokolade? Diese kleine aber feine Anleitung schafft Abhilfe und zaubert einen individuell gestalteten Adventskalender.

2 Kisten Mandarinen ’ne halbe Tanne und ’ne Packung Frühstückstüten, zwei Rollen Schleifenband und ausgedruckte Etiketten. Klingt einfach? Fehlt ja aber noch der Inhalt…
Hier ist es wichtig, persönlich zu sein. Kleine Notizen, die Lieblingssüßigkeit, Selbstgebasteltes oder -gebackenes, kleine Gutscheine, oder, oder, oder… Beim Bestücken der Beutel sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Zu erst verbindet ihr die beiden Mandarinen-Kisten (erhältlich z.B. bei Aldi oder Lidl) mit Leim, Nägeln oder Schrauben und streicht sie in eurer favorisierten Farbe an.
Nachdem ihr die Füllung für die Tüten bestimmt und aufgeteilt habt, verteilt ihr sie auf die Tüten, klappt den Rand um und versieht ihn mit einer Tacker und je nach Belieben einer Schleife und einer Beschriftung (1-24). Nun werden die Tüten nur noch bunt gemischt in den Kisten verteilt und das ganze wird ein wenig mit Tannenzweigen bespickt. Fertig ist euer Adventskalender für einen lieben Menschen!

Und auch wenn das hier einen Tag zu spät kommt… nehmt euch doch noch die Zeit und bereitet ihm, ihr oder eurer Familie noch die Freude oder schreibt es im Zweifelsfall auf die Liste für gute Vorsätze für 2014. In diesem Sinne wünsche ich euch eine lauschige Vorweihnachtszeit!

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Ein Kommentar zum Möwenschiss…

Erinnert ihr euch an meine Magazingestaltung? Basta! hieß das Ganze. Hier könnt ihr euch noch mal den ersten Artikel zu Basta! ansehen oder auf dieProjektseite gehen.
Jetzt ist es nicht nur hier zu bewundern sondern auch auf einem anderen Blog. Wer von euch sich für eine typografisch fachliche Nachvollziehung und eine ausformulierte Kritik interessiert, der sollte sich die Worte von Herrn Wassenberg unbedingt noch mal zu Gemüte führen.

Ich freue mich, dass meine Interpretation von »Basta!« nun auch bei butschinsky zu finden ist!

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Fashionportrait

Endlich ist es soweit! Mein erstes Shooting hat stattgefunden und gleich darauf noch ein zweites! Neben einer ganzen Menge Arbeit und Organisation war das Ganze ein riesen Spaß! Shootingplan aufstellen, Technik zurecht fummeln, Wetter checken – das war die letzten Schritte nach der Erstellung meines Konzeptes und vor dem großen Tag, an dem es losgehen sollte. Dann war es soweit und ich musste feststellen, dass ein Shooting in einer alten Fabrikhalle bei wechselndem meistens schlechten Licht ohne Assistent kein Klacks ist. Und eine Woche später durfte ich dann feststellen, wie so etwas mit einer ebenso guten Location, perfektem Licht und zwei Assistenten abläuft. Das war ein schöner Erfolgsmoment. Und ich muss gestehen, dass es mir – auch wenn es vermeintlich nicht mein Lieblingsfach ist – eine riesen Menge Spaß gemacht hat. Momente einzufangen und festzuhalten, um sie immer wieder zu betrachten, ist doch auf eine Art ein Wahnsinn. Und so werden diesen beiden Shootings hoffentlich noch viele erfolgreiche folgen.

Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten, meinem klasse Model, meinen beiden familiären Assistenten, dem Verleihenden seines Objektives und dem Theaterfundus für das Ausleihen von Kleidungsstücken herzlichst danken!

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Von Null auf Hundert oder wie man sein Schweigen heraus schreit

Zwischen Illusion und Wirklichkeit,
Mit wenig Geld und wenig Zeit.
Lebt es sich von Tag zu Tag,
Schwer – so leicht man es auch nehmen mag.

Diese Worte verfasste ich vor einigen Monaten und ich erkenne immer wieder eine gewisse Wahrheit in ihnen. So sind es doch eben jene eng mit einander agierende Faktoren, Zeit und Geld, die uns alle fest im Griff haben und eines jeden Alltag bestimmen. Und so ist es einzig und allein die Wahl der Prioritäten, die diese Abhängigkeit, den Lauf im Hamsterrad und den Fall in einen bodenlosen Abgrund von Stress, Kommerz und Rausch außer Kraft setzen kann.

Freunde, ich hätte doch tatsächlich fast vergessen, was wichtig ist. Wenn man sein Leben vor lauter Hektik nicht teilt und die Erlebnisse, für die man Zeit und Geld aufwendet, anderen Menschen verschweigt, hinterlässt man auch keine Spuren im Sand. Gedanken zu teilen, ist wie der Abwurf von Ballast, gibt uns Auftrieb und schafft neue Kapazitäten in unseren Köpfen.

Und um dies zu tun, habe ich dieses Blog ja schließlich eingerichtet. Es ist ja auch nicht so, dass es nichts zu erzählen gäbe. Allerdings bildet man sich irgendwann ein, beim Zeit sparen verwirke man automatisch die Möglichkeit, sich welche zu nehmen. Und so ist es irgendwann unabdingbar, diesen Kreis zu durchbrechen.
In den nächsten Tagen werden also eine Menge aufgestaute Werke und Gedanken hier auftauchen, an denen ihr euch hoffentlich erfreuen könnt. Neben den ersten Fotografie-Ergebnissen werden zum Beispiel Arbeitsprozesse, Plakate und ein paar Basteltips zu sehen sein. Freut euch drauf!
Eure Knud

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Zugeknöpft und leicht zu öffnen

Die Rede ist hierbei nicht von einem zweitklassigen Kitschroman, der als Zweierpaket zum halben Preis verkauft wird, nein, es geht um die romanische Verbundenheit des anmutigen Glanzes von Keramikknäufen mit der schmeichelnden Anmutung von Holz. Dabei spielt das Alter keine Rolle.

Ich spreche tatsächlich von Schränken, Kommoden, Türen und Schubladen und von dem praktischen Zierelement Türknopf. Ein alter Schrank bedankt sich nickend, bei einem kleinen Knopf aus Keramik, wenn er seinem Leben wieder einen Sinn gibt, eine Kommode aus der Kindheit fühlt sich geschmeichelt – darf sie doch nach so länger Zeit im Keller eine ganz neue Rolle einnehmen. Einem riesigen Kleiderschrank wird durch die feine Keramikarbeit ein wenig die Plumpheit genommen. Und auch so manches andere Möbelstück fühlt sich durch einen der neuen Begleiter fürs Leben gewappnet.

Doch es ist eine käufliche Liebe. Wer seinem Schrank eine Freude bereiten will und ihn vielleicht so dazu bringt, dass er sich ihn ein wenig leichter öffnet, der kann solch einen Knopf schon ab ca. 3€ käuflich erwerben und ihm so viele bewegte Tage und Nächte bescheren. Dating-Agenturen für Keramikknäufe sind zum Beispiel Butlers, dawanda oder Stände auf dem Flohmarkt.

 

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Von Möwenschiss und Kreuzfahrtjunkies

Es ist so, es bleibt so und das ist gut so, Basta! 17 Rubriken, angebliche 140 Seiten und eine Menge Blindtext. Aber es ist mehr als das.

In Typografie stand für uns am Ende des Semesters die Königsdisziplin an: das Editorialdesign. Die Magazingestaltung vereint diverse gestalterische Fähigkeiten zu einem geballten Mammutprojekt. Es geht nicht nur um die Anordnung, Größe und Relation von Bildern und Typo sondern auch um Schriftmischung, mikrotypografische Feinabstimmung und ein Gesamtkonzept. »Gute Lesetypografie ohne Schnörkel« so rekapituliere ich das grundsätzliche Übungsziel nach dieser Einheit.

Inhaltlich sind in meinem Heft das Editorial, die Headlines, Zitate und Bildunterschriften getextet, sowie Anzeigen erstellt worden. Der Artikelinhalt wird von Blindtext dargestellt. Die Gestaltung des gesamten Heftes habe ich exemplarisch am Layout des Titelthemas und mit eigenen Bildern zum Thema inszeniert.

Hier geht’s zum kompletten Magazin!
(
Es geht bei der Ansicht nicht um’s Lesen sondern um die Gestaltung.)

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Filmprojekt schlägt ein oder »Life is what you make of it«

Endlich ist er fertig.

In unserem Fach »Digitales Filmen« drehte ich im Team mit drei Mitstudentinnen einen kurzen Film. Mit von der Partie waren Ina Hilz, Julia Ahrens und Lea Alica-Gumbold.
Nach der Ideenfindungs-Phase erstellten wir ein Storyboard und dann ging es los. Mit einer Kamera bewaffnet stellten wir uns allen Herausforderungen, die Schauspieler und Locations für uns bereithielten.
Anschließend ging es darum, die richtige Musik zu finden und dann die Filmteile auf eben jene richtig zuzuschneiden. Um euch technische Einzelheiten zu ersparen, will ich es dabei belassen.

Es hat wirklich unheimlich viel Spaß gemacht, im Team zu arbeiten und zu beobachten, wie der Film heranwächst. Nun, wo er fertig ist, schwirren einem schon wieder tausend andere Ideen im Kopf und doch merkt man bei so einem Projekt schnell, warum man für das Fachgebiet Film ein eigenes Studium machen kann.
Ich freue mich, wenn ihr euch den Film einmal anseht. Jeder hat bestimmt seine ganz eigene Interpretation auf Lager. Sofern ihr über den Inhalt unseres Filmes nachdenken müsst bzw. nachdenkt, haben wir alles erreicht, was wir erreichen wollten. Ich freue mich hier oder auch beim Video über Rückmeldungen, Kommentare und Kritik.

Viel Spaß!

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Eine Oase des Designs

Bei meinem Praktikum im Sommer 2013 beschäftigte ich mich, als ein bisschen Leerlauf der anderen Projekte war, mit einer Praktikumsaufgabe, die früher eine Zwischenprüfung im Beruf Mediengestalter darstellte: die Erstellung von Logo und Flyer für ein Fitnesscenter.

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