Swantje Roersch | Blog
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Le Monde Sign

Keine Ahnung was der Kauderwelsch soll? Es geht um lemon design.

Ja, meine Zeit bei lemon design ist Geschichte – eine schöne wie ich finde. In den fünf Wochen meines Praktikums hatte ich die Ehre, mit den kreativen Köpfen der Agentur zusammenarbeiten zu dürfen und eng in die Arbeit an den aktuellen Projekten eingebunden zu werden. Dabei durfte ich neben anderen Arbeiten für namenhafte Unternehmen die Erstellung und Pflege eines großen Programmheftes vorantreiben. Auch hatte ich das Glück plakative Eigenwerbung für lemon zu entwerfen. Unter anderem sind dabei folgende Ideen bei herausgekommen:

 

 

 

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Broschüre für Fischers Fritze

Endlich gibt’s mal wieder was zu gucken hier. Derzeitig schließen wir ein Projekt ab, das mir – und ich denke, ich kann sagen auch den meisten anderen in meinem Semester – eine Menge Spaß gemacht hat. Doch wie bei allen größeren Projekten stecken viele Arbeitsstunden hinter dem Ergebnis.

Aufgabenstellung war, eine Broschüre für einen fiktiven Aussteller auf einer fiktiven Messe zu gestalten. Die Themenwahl sollte sich dabei auf Produkte rund ums Schlemmen beschränken. Obwohl ich selbst kaum Fisch esse und auch darüber nachdenke, den Konsum komplett einzuschränken, wählte ich Fisch und Meeresfrüchte.

Trotzdem hat mir die Arbeit mit dem Thema eine Menge Freude bereitet.

Neben einer ganzen Hand voll eigener Illustrationen nutzte ich auch eigene Fotos. Weitere Bilder stellte mir Fotografin Julia Hoersch zur Verfügung.
Ich finde ihre Arbeit toll – sie erzeugt tolle Bildstimmungen und Farbwelten nach meinem Geschmack. An dieser Stelle sei noch einmal mein Dank ausgerichtet, dass mir eine so renommierte Fotografin ihre Werke zur Verfügung stellt (hier geht es zur Website von Julia Hoersch).

So ist am Ende ein meiner Meinung nach tolles Ergebnis dabei herausgekommen.
Aber am besten schaut ihr es euch wohl selbst an.

Mehr zu diesem Projekt findet ihr auf der Projektseite.

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Der Rest ist Makulatur

In unserem Fach Typografie, das an unserer Uni im 2. und 3. Semester unterrichtet wird, wurden wir vor einiger Zeit von unserem Dozenten auf eine Exkursion entführt. Die Reise führte uns in die Druckerei Mediadruckwerk. Knud durfte einen Artikel dazu schreiben, welchen ihr auf der Seite der Kunstschule Wandsbek findet.
Einfach auf diesen Link klicken.

Ich hatte bereits vor vielen Jahren bei meinem Betriebspraktikum der Schule die Möglichkeit, einen Einblick in die Druckerei Schmidt & Klaunig zu nehmen, und betrat somit nicht vollkommenes Neuland, doch ich denke, zu sehen, wo Projekte und Arbeiten landen, wenn man sie »in den Druck gibt«, ist wichtig für das technische Verständnis bezüglich der Datenaufbereitung. Und ganz nebenbei ist es wirklich beeindruckend.

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Faulheit allein ist göttlich?

Jeder hat Ziele in seinem Leben und jeder arbeitet auf eine andere Art und Weise und in einem anderen Umfang dafür. Das Ideal von Erfolg, Macht und Reichtum ist dabei aber oft ein Griff zu den Sternen. Gut, wenn die Arbeit einen fliegen lässt.

In der letzten Zeit scheine ich unter einem Haufen von Arbeit zu ersticken und doch macht sie mich glücklich. Die Arbeit, an der ich sitze, lässt mich die Zeit vergessen. Am liebsten würde ich jede der 24 Stunden, die einen Tag bilden, mit meinen Aufgabenbereichen füllen.

Es geht bei dem ganzen Thema eigentlich um pure Motivation. »Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.« – diese Floskel ist nicht umsonst entstanden. Stehen wir mit ganzem Herzen hinter einer Sache, können wir so gut wie alles erreichen. Das ist zwar nicht faktisch bewiesen, aber eine Theorie ich bekräftigen möchte.
Jeder Mensch besitzt etwas, dass er besonders gerne macht oder besonders gut kann. Wir haben alle unsere Stärken.
Es muss auch nichts damit zu tun haben,  ein Fußballstar oder technisch begabt zu sein oder einem bestimmten Geschlecht oder Bildungsgruppe anzugehören. Es sind vielleicht auch unscheinbare Dinge wie Empathie oder Verständnis oder ein besonders unempfindliches Gemüt. Auf der emotionalen Ebene versteckt sich sicherlich viel mehr Potenzial. Eigene Motivation, Ehrgeiz, Fleiß und ein bisschen Optimismus sind, denke ich, Faktoren, die es fast jedem ermöglichen, fast alles zu schaffen.

Natürlich macht viel Arbeit einsam. Zumindest, wenn man sich nicht dagegen wehrt. Die Fähigkeit, sich Zeit zu nehmen, ist vielleicht viel wichtiger als Zeit zu haben. Und Zeit zu teilen statt sie zu verschwenden ist wohl der Schlüssel zu einem Leben, das gleicher Maßen durch andere Menschen als auch Beziehungen gefüllt wird statt nur mit dem Hinnehmen eines Alltagstrottes.

Die Arbeit kann allerdings etwas unheimlich Befriedigendes sein. Du solltest immer das tun, was dein Herz bewegt. Dieser Aspekt wird leider immer von Kommerz und von der Abhängigkeit vom finanziellen Ergebnis überschattet. Die Problematik besteht aus dem empfindlichen Gleichgewicht von Herzenswunsch und Einkommen. Kann ich von einer Arbeit nicht leben, kann ich sie auch nicht ausüben. Macht eine Arbeit reich aber unglücklich hat sie trotz vielem Geld keinen Wert.
Ein chinesisches Sprichwort sagt Folgendes:

Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit.

Und mit diesen doch wohl wahren Worten schließe ich den Beitrag und hoffe, dass auch ihr der Arbeit, die euer Herz sich wünscht, nachgehen könnt.

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Dynamisch zur Vergänglichkeit oder Vanitas war gestern

Ja es geht um tiefgründige Themen wie Geburt, Leben und Tod, den Kreislauf des Lebens und die Zerstörung der Umwelt und deren Bewohner durch den Menschen.
Zusammengefasst habe ich all‘ diese Aspekte unter dem Titel »Vanitas war gestern!«. In unserem Fach dynamische Skizze beschäftigte ich mich nun mit all diesen Facetten der Vergänglichkeit, experimentierte und versuchte, eine neue Seite an mir zu entdecken. Zur Untermauerung benutze ich auch vergängliche Farbstoffe wie zum Beispiel Traubensaft, Kaffee, Schokolade etc.

Ich kann sagen, dass es eine sehr zeitaufwändige Arbeit ist, die einem auch das letzte Fünkchen Motivation raubte, bis jetzt am Ende doch ganz interessante Sachen dabei herausgekommen sind.

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Sieg für Knud

Gut, der eine oder andere mag sagen, dass der 3. Platz ja nicht der Sieger ist – und doch: Bronze und ein leckeres Preisgeld waren und sind für mich ein Sieg auf ganzer Linie. Es nahmen schließlich ca. 39 Entwürfe am Voting Teil.

Ich hatte gleich vier Entwürfe (drei davon siehe oben) eingereicht in der Hoffnung, so meine Chancen zu erhöhen. Und tatsächlich ging die Rechnung auf. Es bekam jedoch der Entwurf den dritten platz, dem ich von den vier Vorschlägen am wenigsten Potenzial zugesprochen hatte. So zeigt sich mal wieder,dass bei Kundenprojekten unverhofft oft kommt – diesmal im positiven Sinne. Wie schön!

Leider kann ich die Ergebnisse im Rahmen dieses Projektes nicht zeigen, da dies von Budni nicht erwünscht ist. Anbei noch mehr Lesestoff und Fotos von der Preisverleihung:

Hier geht’s zu meinem ersten Artikel zu diesem Projekt.

Hier geht’s zum Bericht auf der Website der Kunstschule Wandsbek.

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Bäume brauchen keine Schuhe


Wieder einmal geht es um den schlechten Menschen. Er verschmutzt die Umwelt, pustet Abgase in die Atmosphäre und macht die Welt ein wenig schlechter. Aber ob ihr es glaubt oder nicht: Der Mensch kann auch anders.

Viele Menschen wirken diesen Freveln entschieden und mit guten Ideen entgegen!
Eine Redensart (die der Bibel entspringt) besagt, man(n) solle einen Sohn zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen – und ich denke, man kann letzteres mit dem geringsten finanziellen und zeitlichen Aufwand bewerkstelligen.

Ich möchte euch hier mal einige sehr einfache und teilweise auch sehr günstige Möglichkeiten aufzeigen, der Umwelt etwas zurückzugeben. Es ist nämlich ganz einfach, neues Leben in die Welt zu setzten, denn Bäume brauchen keine Schuhe – man steckt sie in die Erde und fertig is‘!
Ich habe das Web mal ein wenig »durchforstet« und bin auf so einige grüne Zweige gekommen…

Ein Baum kostet auf dieser Website zum Beispiel nur 3€ und man muss sich nicht einmal die Hände dreckig machen.
Für die, die nicht nur der Umwelt sondern auch sich selbst etwas Gutes tun wollen, gibt es hier schicke und sehr exklusive hölzerne Uhren. Je gekaufter Uhr pflanzt das Unternehmen einen neuen Baum (Spekulativ gesehen holt man mit einem Baum wahrscheinlich so gerade den Umweltschaden wieder rein, der durch die Produktion der Uhr entstanden ist. Andererseits besteht die Uhr nachhaltiger Weise zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen).
Man kann also Bäume kaufen, pflanzen oder auch verschenken – ein ganz netter Ansatz wie ich finde, wenn auch pure Marketingstrategie.
Wie auch die nächste Idee: die Patenschaft für einen Baum. Denn ein Baum muss eben nicht nur gekauft und gepflanzt werden, sondern auch gepflegt und geliebt.
Eine ganz andere Sicht der Dinge vermittelt hingegen die folgende Website. Hier wird damit geworben, einen sogenannten „Baum-Spar-Vertrag“ abzuschließen. Hinter der Idee steckt ein gerissenes Wortspiel und ein ebenfalls netter Gedanke, ganz aus wirtschaftlicher Hinsicht. Im Hintergrund verbirgt sich aber natürlich der Nachteil,  den Baum nach 25 Jahren wieder zu ernten und so der Baumpflanzbewegung nur für die Dauer von 25 Jahren beizuwohnen – ein sehr kapitalistischer Ansatz.

Der Grund, warum ich diesen Artikel überhaupt geschrieben habe, ergab sich durch die letzte Aktion, die ich in dieser Recherche interessant fand. Die Website ITSTH hat eine Aktion gestartet, bei der die Betreiber innerhalb einer Kooperation für 1000 Blogs, die an der Aktion teilnehmen, einen Baum pflanzt.
Und hiermit trägt Knud O’Hara auch schon mal etwas für eine luftigere Umwelt bei und pflanzt ihren ersten Baum! Gut, ich gebe zu, es ist ein wenig indirekt, aber ich denke, ich werde mich auch irgendwann bemühen, einen Sprössling mit meinen eigenen Händen in diese Welt zu pflanzen.

Dank der Zusammenarbeit mit Iplantatree hat ITSTH jetzt einen Baum für Knud gepflanzt! Und was ist mit dir?

Mein Blog hat eine Kiefer gepflanzt.

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Praktikum bringt die Ferien um

Es ist Mord – mein eigener Mord an den 5-wöchigen Ferien. Ich werde weder schwarz tragen noch in irgendeiner anderen Weise trauern, denn das schlichte Ausbleiben meiner Ferien ist Ergebnis meiner Planung und wird mir auf der Kehrseite der Geschichte strahlende Augen voller Freude und Elan bescheren.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt: Was ist da los?
Es ist einiges los, denn neben meinem Job bei buchner werde ich für diese fünf Wochen einen weiteren Betrieb näher kennenlernen. Schon diese Woche habe ich mein Praktikum bei der Werbeagentur LemonDesign in Kiel begonnen. In den fünf Wochen werde ich viele neue Facetten meiner zukünftigen Branche kennen- und lieben lernen und eine Menge neuer Erfahrungen mitnehmen. Nach den ersten zwei Tagen bin ich mehr als zuversichtlich, dass diese Erwartungen meinerseits erfüllt werden.

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B-Yourself – Wettbewerb für Budnikowsky

Es ist mal wieder so weit: Es wurde vor Kurzem an unserer Uni wieder ein Kunden-Wettbewerb ausgeschrieben. Diesmal haben wir es mit einem ganz großen Fisch zu tun: mit Budnikowsky, einer Drogerie-Kette aus dem Hamburger Großraum.
Entworfen werden sollen Kundenkarten für Kunden im Alter von 15-18 Jahren.
Auch wenn diesmal alle Studenten aus allen Semestern mitmachen können – und das sind ca. 600 – gilt für mich: Dabei ist alles!

Also heißt es wieder Warten bis Anfang August das Ergebnis und die Platzierung der Top10 verkündet werden. Daumendrücken ist angesagt, denn neben weiteren Geldpreisen bis zum 6. Platz geht es natürlich, viel wichtiger, um eine eigene Kampagne, die in jeder Filiale betrieben wird!

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Vom Drücken, Grüßen und von Kuchen

 

Kaffeeklatsch bei Omma …- oder bei Knud zu Hause mit der Familie.

Ich will hier gar nicht viele Worte verlieren, euch nur eines teilen: egal in welcher Beziehung ihr zu eurer Familie steht oder was ihr mit ihr durchgemacht habt oder auch nicht – verbringt hin und wieder Zeit mit ihr. Familie werdet ihr niemals leugnen können, weil sie angeboren ist. Schätzt sie und lasst euch fallen. Eure Familie kann euch wärmen, schützen und lieben und ihr ebenso.
Es bleibt mein Dank.

Also nehmt jetzt sofort euer nächstgelegenes Familienmitglied, drückt es fest an euch und gebt ihm einen Kuss!
…- und bestellt ihm einen lieben Gruß von Knud!

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