Swantje Roersch | Blog
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Spenden mit Geld-zurück-Garantie

Menschen helfen, Geld zur Verfügung stellen, Geld zurück bekommen!

Es gibt vielleicht den einen oder anderen, bei dem es jetzt hoffentlich klingelt: Es geht um Mikrokredite, die jeder von euch nutzen kann, sodass euer Geld nicht auf irgendeinem Konto verrotten muss.

Ich habe die Organisation Kiva für mich entdeckt (nicht ohne den Wink eines gewissen Buches), welche als Vermittlungsstelle zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern dient. Ohne jetzt einen ausführlichen Vortrag über Vor- und Nachteile zu halten, möchte ich euch oder denen, die dieses Prinzip noch nicht kennen, kurz sagen, worum es dabei geht.
Ihr bekommt in diesem Beispiel Menschen vorgestellt, die für ihre Projekte Geld benötigen. Dies kann vom Verkauf von Donuts über den Bau des eigenen Hauses bis hin zum großspurigeren landwirtschaftlichen Anbau sowie An- und Verkauf von Gütern gehen. Diese Menschen stellen dann eine Summe aus, die sie für dieses Projekt benötigen. Als Geber kann man nun ab einem Betrag von 25$ zu dieser Summe beitragen. Das heißt: Ein Mensch hat dann einen oder unter Umständen ganz viele Kreditgeber, die ihm das Geld für die Zeitspanne von 6-18 Monaten zur Verfügung stellen.
Im Anschluss zahlt dieser Mensch das Geld dann wieder zurück und es kann damit entweder wieder ein anderes Projekt unterstützt werden oder man lässt sich das Geld auszahlen (bitte informiert euch genau, falls ihr interessiert seid).Das mag euch spanisch vorkommen mit der Geld-zurück-Garantie. Es ist auch nicht wirklich eine Garantie, aber die Rückzahlungsrate liegt laut Kiva bei 98,13% (2009) und die geprüfte Bonität der Menschen wird im jeweiligen Steckbrief mit angegeben).

Fatou’s Group in Senegal

Ich war begeistert von diesem wirtschaftlichen Projekt und habe umgehend angefangen, bei zwei Krediten mit je 25$ mitzuwirken.
Der eine ist für die Reisplantage von Bunthol, einer Frau aus Kambodscha. Den anderen habe ich für Fatou’s Group aus dem Senegal eingesetzt, die ein Geschäft mit dem An- und Verkauf von Kleidung aufgebaut haben. Diese Frauengruppe hat schon viele Male einen Kredit bei Kiva aufgenommen und ihn auch zurückgezahlt und konnte so mit ihrem Geschäft immer mehr erreichen.

Ich finde, es ist eine unglaublich tolle Sache.
Informationen zur Organisation findet ihr auf der Website von Kiva oder auf der deutschsprachigen Hilfe-Seite von Kiva
Ich bitte euch aber trotzdem, unbedingt noch mal den nächsten Absatz zu studieren.

Selbstständig denken

Ich muss, denke ich, bezüglich des letzten Artikels noch einmal etwas klarstellen: Ihr müsst selbst denken.
Wenn es darum geht, dass ihr Geld spendet, oder sonst irgendetwas tut, um Menschen zu helfen, und dafür eure finanziellen, sachlichen oder auch nur zeitlichen Mittel verwendet, müsst ihr euch erst einmal selbst informieren.
Auch ich habe mich vor meiner Patenschaft und auch vor meinem Mikrokredit informiert, Bewertungen gelesen, Debatten und Diskussionen verfolgt, kurz: beidseitig recherchiert. Kriterien könnten zum Beispiel Auszeichnungen wie das DZI-Spendensiegel oder der Transparenzpreis sein und ihr werdet schnell merken, dass es noch viele weitere Kriterien gibt und dass es da gar nicht mal so einfach ist durchzublicken.

Ich finde es selbst wirklich schade, dass Organisationen das Vertrauen der Menschen immer wieder mit fahrlässigem Umgang mit den Spendengeldern brechen. Und ich denke es gibt bestimmt keine Entwicklungshilfe, die nicht im entferntesten Winkel in irgendeiner Weise auch eine kleine negative Wirkung auf ein System hat. Doch ich finde es wichtig, sich für solche Projekte einzusetzen.

Also: Informiert euch (!) und entscheidet ganz für euch allein, ob ihr für dieses oder jenes eintreten wollt oder nicht.

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Stilprobe Knud O’Hara: Die Selbsthochzeit – ein Bund für’s Leben

Irgendwann in meinem Leben hatte ich wohl wieder eine philosophische Stunde – oder was auch immer. Jedenfalls, muss ich rückblickend sagen, sind da doch ganz interessante Thesen bei rausgekommen. Na ja, lest selbst! Viel Spaß!


[…]
Es kann also trotz der ganzen vielen Menschen, die sich bei uns befinden, wirklich sein, dass wir uns richtig allein fühlen. Wir können Einsamkeit spüren, obwohl wir in Gesellschaft sind, können sie nicht stoppen, obwohl wir vielleicht hunderte Menschen um uns haben. Wir sind allein. So traurig die Wahrheit klingt und so gerne man sie geändert wüsste: Wir sind allein. Jeden Tag, jede Nacht, wenn die Sonne aufgeht und wenn sie untergeht: Wir sind allein. Menschen sterben und Menschen verändern sich. Wir kommen mit Menschen nicht mehr klar, streiten, verlieren sie. Kurz: irgendwann verlassen sie uns vielleicht.
Vielleicht sollte man die Einsamkeit in der Hinsicht betrachten, dass man doch wenigstens in Gesellschaft seiner selbst ist.
Ein Fakt bleibt: Wir müssen uns die Luft zum Atmen selbst holen und egal unter welchen Einflüssen wir stehen, so trifft immer noch jeder für sich ganz allein seine Entscheidungen – jeder.

Eines muss dir so oder so klar sein: Die Person, die dich am längsten in deinem Leben begleitet bist mindestens du selbst. Du wirst dich nie von dir trennen können. Ich will schweigen von Dingen, die nach unserem Leben mit unserem Ich oder unserer Seele passieren, denn davon weiß ich nichts, doch ich kann sagen, in unserem Leben sind wir unser einziger bleibender Gefährte. Und das ist der Grund, warum wir auf uns aufpassen sollten. Wir sind für uns selbst wertvoll.
Du bist wertvoll, das darfst du nicht vergessen. Du bist wichtig für dich selbst. Du musst für dich da sein und wenn es dir schlecht geht musst du zu dir stehen. Mach dich stark und bleibe dir treu, denn den Bund, den du mit dir eigentlich ganz unfreiwillig geschlossen hast, kannst du nicht brechen.

[…]

Du wirst die Zeit also ewig mit dir selbst zubringen. Und so kann ich dir nur eines für deinen Lebensbund raten:
Versprich dir die Treue in guten wie in schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit, bis dass der Tod dich scheidet.

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Muh, Mäh, Mau und Wau – ein Kundenprojekt

Vor einigen Wochen wurde bei uns an der Uni ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem es die Aufgabe war, ein Maskottchen für Internetseite einer Biofirma zu entwickeln.

Ich machte mich daran, ich zeichnete fleißig drauf los mit dem Ergebnis, dass ich zum Ende des Wettbewerbs acht niedliche Bauernhoftiere parat hatte.

Der Kunde kam zur Begutachtung und einige Tage später wurde uns das Ergebnis verkündet. Es gewann die Skizze einer Eule und das Preisgeld wanderte so bei einem knappen Ergebnis… – leider an mir vorbei. Trotzdem war es eine sehr gute Erfahrung, mit einem echten Kunden umzugehen. Es war ja auch immerhin ein Preisgeld von 250€ im Topf. Vielleicht beim nächsten Mal.

 

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Kinder, Not, Hilfe oder warum es für ein Kind den Unterschied macht

Ja, ich habe es getan. Ich bin Studentin und brauche nach Klischee eigentlich selbst das Geld, aber ich habe es getan.

Wie ich euch schon berichtete, habe ich das Buch „Die Hälfte des Himmels“ bestellt – und jetzt auch gelesen. Hinten auf dem Einband stand ein Zitat von George Clouney:
„Ich glaube, wer „Die Hälfte des Himmels“ gelesen hat, kann einfach nicht mehr tatenlos herumstehen.“

Auch in der zwei-teiligen Dokumentation „Half the Sky“ berichten verschiedene Leser von dieser Erfahrung. Ich hielt diese Aussagen zu erst für eine gewöhnliche PR-Strategie, musste aber relativ schnell feststellen, dass an ihr sehr viel mehr dran ist, als es sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Tatsächlich habe ich das Gefühl – so übertrieben es sich anhört – dieses Buch verändert etwas in meinem Leben. Und wenn es nur ein neues Bewusstsein für die Welt um mich herum und ein Tatendrang ist, der mich den ganzen Tag verfolgt.

Vielleicht hat nicht nur dieser Tatendrang, sondern auch die Tatsache, dass mir schon von klein auf beigebracht wurde, etwas von meinem Hab und Gut zu teilen (unter anderem in Form von kleinen Spenden aus meinem Spartopf), dazu geführt, das ich in den letzten Tagen eine Entscheidung getroffen habe: Ich habe die Patenschaft für ein kleines Mädchen in Äthiopien übernommen.

Die Menschen um mich herum haben mir zum Großteil davon abgeraten – ich sei jung, Studentin, könnte ja auch spenden wenn ich „richtig Geld verdiene“.

 

Aber darum geht es nicht. Ich glaube, es geht nicht darum, dass man wartet, bis der „richtige Zeitpunkt“ ist. Es gibt auch eigentlich keine Ausreden. Jeder kann helfen! Es dreht sich (bei meinem Beispiel) um 31 Euro im Monat und wenn man möchte auch um einen Briefkontakt. 31 Euro – das ist so viel wie der Verdienst von zwei Mal im Monat Plasmaspenden oder einmal auf ein romantisches Essengehen verzichten oder wie der Eintrittspreis für 2 Personen 3D-Kino. Und wenn euch 31 Euro zu viel sind, dann könntet ihr euch zusammenschließen. Mit 6 Leuten braucht ihr nur noch 5 Euro monatlich entbehren.

Natürlich rettet man damit nicht den Planeten, aber man ermöglicht dafür einem Kind ein Leben, seine Bildung und so eine Chance, sich aus seiner Situation selbst zu befreien. Und ich glaube, für dieses eine Kind, macht es einen Unterschied.

Es reicht mir auch erst mal schon, wenn ihr jetzt nur ein bisschen nachdenkt.

Die Kindernothilfe ist nach meinen Recherchen eine vertrauenswürdige Organisation.
Hier geht’s für weitere Infos zur Website der Kindernothilfe!

Ach ja,… und ihr müsst dieses Buch lesen!

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Alles neu macht der Mai…

Ihr habt ganz richtig festgestellt, dass wir April haben und nicht Mai – und doch sehne ich mir den Mai herbei!

Mit Frühlingsgefühlen und dem Wunsch nach einem lauen Sommerlüftchen, gibt auch Knud sich einem Klimawandel hin. Das, was uns Menschen wohl am allermeisten beeinflusst, ist Veränderung. Und so sollten wir diese nicht scheuen, sondern suchen, denn sie erweitert unseren Horizont und macht uns zu dem, was wir sind, gibt uns aber genauso die Chance, das, was wir sind, grundlegend oder nur durch kleine Erfahrungen zu ändern.

Eine Veränderung zieht jedoch meistens Folgen mit sich. Das können positive oder negative sein – und ich hoffe in diesem Fall, dass es positive sind!

Was hat sich geändert? Auf mobilen Geräten ist die Darstellung nun deutlich schlichter – die Artikel brauchen weniger Zeit, um geladen zu werden und sind übersichtlicher. Am Laptop, PC oder Mac könnt ihr Knud nun in zarten Farben und heller Umgebung betrachten.

Knud hat außerdem nun ein Impressum – sie ist somit jetzt auch rechtlich voll korrekt!

Besucht mich auf Facebook. Ihr könnt dort meine Seite abonnierten oder über den Blog ein E-Mail Abonnement einrichten – so bekommt ihr alles was hier passiert direkt in euer Postfach geschickt!

Ich freue mich, wenn es euch gefällt, und ebenso, wenn ihr dies mitteilt!

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Stilprobe Knud O’Hara: Die Schlacht am kalten Buffet

Ja und wie fast alles, habe ich meine Zeit bei der Traum GmbH schwarz auf weiß verarbeitet. Ich schildere in dem Text, aus dem der folgende Auszug stammt, meine Arbeitsstätte aus der Sicht eines Krieges – nicht weil ich dort so eine schreckliche Zeit hatte – im Gegenteil, ich hatte dort eine sehr angenehme Zeit und sehr -, sondern weil ich Menschen gesehen habe, die bei dem Anblick von Essen zu Tieren wurden.

[…]

Und dann – der trügerische Schein der Idylle trügt einen wie die Ruhe vor dem Sturm – erschallt das Kommando des Diensthabenden Restaurantoffiziers, die Tore öffnen sich und die erste Gästewelle schwappt mit einem verheißungsvollen Murmeln über das gesamte Kampfgebiet. Erst langsam, dann immer energischer, drängen sich die hungrigen Menschen rund um das lange kalte Buffet und – ihr glaubt es kaum – sie nehmen mit funkelnden Augen die Bratstation ins Visier.
An meiner gesamten Front regen sich die ersten Reaktionen: Meine Kameradin eilt wie ein Düsenjet von Küche zum langen Tisch, um möglichst schnell die ramponierten Platten und Schüsseln wieder in Schuss zu bringen. Die Serviceinfanterie strömt wie eine Armeisenkolonne aus dem Tresenbereich, schleppt Teller und Tassen mit einem Gewicht, das wahrscheinlich ihr Körpergewicht weit übertrifft, und schafft es trotzdem noch die schweren Platten an fröhlich herumirrenden Kinderscharen vorbei zu manövrieren. Der ganze Raum summt und brummt und die Schlacht ist in vollem Gange. 

[…]

Jetzt ist meine Chance: Ich krieche aus meiner Deckung hervor und gehe auf’s Ganze. Jetzt können Sie alles haben, was noch von mir übrig ist. Ich setzte an zum Gegenschlag. Mein »Guten Appetit« verstummt nicht, ich weiche nicht zurück. Jetzt hört man nur noch die glücklichen Seufzer: »Guck mal, Schatz, die Dame macht Herzen auf die Pfannkuchen!«. Der Menschen Herzen erweichen und auf dem Schlachtfeld reicht man sich die Hände. Mitleid – nein sogar wahre Zuneigung für meinen »fetten« und »heißen« Job machen sich breit. Die Leute danken. Und lächeln. Und gehen.

Sie gehen nach Hause in ihre Häuser und dann fragen sie sich: Habe ich das gerade erlebt?
Ja, am Ende sind sie alle fort.

Und wir tragen die Leichen davon. Die reglosen, zerpflückten Kadaver der anfangs doch so ansehnlichen Platten und die geräuberten und vergewaltigten Schälchen und Schüsseln – meine Kameradin und ich bringen sie in das Lazarett – die Schweinetonne – wo sie darauf warten, ihre letzten Stunden zu verwirken.

Und nachdem das Schlachtfeld bereinigt ist und wieder eine Wiese der Gemütlichkeit und Behaglichkeit hergestellt ist, gucken wir uns an und wissen, nächsten Sonntag beginnt sie auf’s Neue: Die Schlacht am kalten Buffet.

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Aus der Traum- …

-GmbH muss ich mich in tiefer Traurigkeit verabschieden. Dachte ich vor einigen Tagen noch, ich würde dort wenigstens bis zum nächsten großen Lebensumbruch aushalten, so betrete ich diese geweihten Hallen fortan nur noch als Gast statt als Frühstücksbuffet-Köchin. Solltet ihr dort also einen Brunch planen, kann ich euch dies nur empfehlen, werde euch aber leider nicht mehr dort empfangen.

Grund für diesen Katzenjammer ist die Kehrseite der Medaille: Ich habe einen neuen Job – und was für einen. Ich arbeite ab jetzt 20 Stunden die Woche bei dem Verlag buchner als Werkstudentin – das heißt quasi: mein Studium und der Arbeitsplatz stehen zueinander in Symbiose. Ich darf also meiner Tätigkeit als Kommunikationsdesignerin auch im Nebenjob nachgehen und lerne so noch so einiges dazu 🙂

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Ab durch die Hecke oder der Garten in vier Wänden

Manchmal geht es eben um die kleinen Dinge…

Buchsbäumchen stellt man sich ja normaler Weise in den Garten, schneidet tolle Skulpturen daraus und lässt sich eine prächtige Hecke wachsen.
Oder aber man nutzt sie als Tischdeko. Ebenso tat ich es zu meiner Geburtstagsfeier, stellte sie in zusammengeraffte Brottüten und verzierte sie mit Schleifchen. Ein grüner Traum zum Feste. Eigentlich waren sie zum Mitnehmen für die Gäste gedacht, doch da ich es nicht eindeutig sagte, traute sich natürlich niemand oder kam auch nur auf die Idee. Und da stand ich dann am nächsten Morgen mit meinen Dutzenden von Buchsbäumchen.

Eine Recycling Idee musste her. Und da ich nun mal keinen Garten und Balkon in der Wohnung habe, wurde umgedacht: Die Hecke in den eigenen vier Wänden.

In einer Regenrinne sollte das Ganze stattfinden – praktischer Weise hat die auch gleich eine Befestigung für die Wand. Man bekommt alte Regenrinnen mit etwas Glück und Geduld günstig bei einem Abfallwirtschaftshof, einer Baufirma oder zur Not auch bei ebay.
Mit ein bisschen Erde und einem kleinen Händchen für Pflanzen sollte die kleine Hecke es jetzt wunderbar aushalten – in meinem Fall im Schlafzimmer.

Ja, ich gebe euch Einblicke ins Heiligtum. Die Rückwand des Bettes besteht übrigens aus zwei wild angemalten Europaletten, die Nachttische aus Obstkisten mit eingebauter Ablagefläche und den Elch gibt’s als tierfreundliche Plüschtrophäen-Version bei BUTLERS.

Dieses Beispiel zeigt doch mal wieder: Nichts ist unmöglich – selbst die Hecke im Schlafzimmer nicht.

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Teilen macht Freu(n)de!

Sogar Facebook sagt es uns: Teile! Mit Freunden teilen, mit Fremden teilen – mit wem wir irgendetwas teilen ist doch eigentlich egal…

Wenn es um unser Privatleben geht, würde ich fast sagen: Nein, es ist nicht egal. Und es gibt auch Dinge, die man vielleicht als Privatsphäre einstuft. Aber wenn es um den Alltag geht, kann ich nur sagen: Teilt alles, was ihr habt, mit jedem, der es braucht.

Schon mal drüber nachgedacht, liebe Busbenutzer ohne Monatskarte, dass man die Fahrkarte beim Aussteigen jemandem in die Hand drücken kann, der gerade beim Busfahrer bezahlen will? Ihr braucht sie meistens eh nicht mehr. Genau so wie ein Parkticket, das noch über eine Stunde zu leben hat. Oder einen Apfel, den ihr nicht leiden mögt, weil er nicht den richtigen Rot-Ton hat – den nimmt ein Bedürftiger sicherlich gerne.

Teilen ist also gar nicht anderes als Recycling, Second Hand und eine Handlung gegen die Wegwerfgesellschaft und den Überfluss.

Das Gleiche trifft auf Informationen zu. Wenn ihr etwas für euch herausgefunden habt, ihr Ausbilder seid oder Vorgesetzter oder vielleicht sogar Lehrer oder vielleicht auch einfach nur jemand der weiß, dass die Kartoffeln aus Supermarkt X fünf Minuten länger kochen müssen, dann teilt euch mit! Teilt die Informationen mit anderen. Natürlich muss man im Leben auch eigene Erfahrungen machen, aber wie viel mehr kann ein Mensch erreichen, wenn er nicht alles selbst herausfinden muss, sondern die Erfahrungswerte eines anderen mit einbeziehen kann?

Also, ich rufe euch hiermit dazu auf: Teilt was ihr habt und nicht mehr braucht, denn Teilen macht Freu(n)de!

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Ein Streifen der die Welt verändert oder die Hälfte des Himmels

Er handelt von Frauen aus Afrika, Indien, Gewalt, Zwangsprostitution und Armut. Aber es ist kein Weltverbesserungsfilm zweiter Klasse – es ist ein internationaler, emotionaler und sehr authentischer Film über die grausame Welt, mit der sich viele Frauen des 21. Jahrhunderts konfrontiert sehen.

Es fing alles an mit einem Buch, das Nicholas D. Kristof  und Sheryl WuDunn, zwei bemerkenswerte Journalisten, gemeinsam schrieben. Ich könnte ebenso gut sagen »ein Buch, das die Welt verändert«, es muss aber erst noch von mir gelesen werden und ist dank ebay schon auf dem Weg zu mir. »Half the Sky« wurde dann auch die Dokumentation benannt, in der der Autor mit 6 verschiedenen US- Schauspielerinnen 6 verschiebe Gebiete bereist, Opfer befreit, befragt und mit außergewöhnlichen unheimlich starken Frauen redet, die aus der eigenen Hölle entkommen sind und trotzdem noch die Kraft aufbringen, für andere Mädchen und Frauen Wunder zu vollbringen.

Der Film hebt eines besonders hervor: Die Frau braucht Zugang zu Bildung, damit sie sich selbst helfen kann. Dem stimme ich in jeder Hinsicht zu und verschreibe diesen Film deshalb hiermit JEDEM!

Hier könnt ihr euch noch weiter mit dem Thema beschäftigen

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