Swantje Roersch | Gedanken
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Ein Streifen der die Welt verändert oder die Hälfte des Himmels

Er handelt von Frauen aus Afrika, Indien, Gewalt, Zwangsprostitution und Armut. Aber es ist kein Weltverbesserungsfilm zweiter Klasse – es ist ein internationaler, emotionaler und sehr authentischer Film über die grausame Welt, mit der sich viele Frauen des 21. Jahrhunderts konfrontiert sehen.

Es fing alles an mit einem Buch, das Nicholas D. Kristof  und Sheryl WuDunn, zwei bemerkenswerte Journalisten, gemeinsam schrieben. Ich könnte ebenso gut sagen »ein Buch, das die Welt verändert«, es muss aber erst noch von mir gelesen werden und ist dank ebay schon auf dem Weg zu mir. »Half the Sky« wurde dann auch die Dokumentation benannt, in der der Autor mit 6 verschiedenen US- Schauspielerinnen 6 verschiebe Gebiete bereist, Opfer befreit, befragt und mit außergewöhnlichen unheimlich starken Frauen redet, die aus der eigenen Hölle entkommen sind und trotzdem noch die Kraft aufbringen, für andere Mädchen und Frauen Wunder zu vollbringen.

Der Film hebt eines besonders hervor: Die Frau braucht Zugang zu Bildung, damit sie sich selbst helfen kann. Dem stimme ich in jeder Hinsicht zu und verschreibe diesen Film deshalb hiermit JEDEM!

Hier könnt ihr euch noch weiter mit dem Thema beschäftigen

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All in One oder warum ein Kleidungsstück für’s Leben reicht

Natürlich reicht ein Kleidungsstück den wenigsten – mir auch nicht. Und doch gibt es eines, mit dem viele Menschen theoretisch auskämen. Ein Kleidungsstück, das einen in jeder Lebenslage 24/7 begleitet, ein Kleidungsstück, das bei uns ist, wenn wir es brauchen, uns wärmt wenn wir frieren, uns „komfortiert“ wenn wir entspannen wollen und befreit, sollten wir der Blusen und harten Jeans und kneifenden Teile mal überdrüssig werden. Ja, das klingt nach einem „Jogger“. Aber es ist nicht nur EINER – ich rede von DEM Jogger, der einen Platz in jedem Kleiderschrank verdient hat: der OnePiece.

Manche von euch kennen ihn vielleicht. Für alle anderen: Es dreht sich um einen Jump Suit aus angenehmen warmen manchmal kuschelig besetzten Baumwollstoff. Und das bedeutet längst nicht, dass es ein Wintergoodie ist. Er bleibt ein Four-Season-Must-Have, das auch am lauen Sommerabend oder in frischer Frühlingsluft zum Einsatz kommt. Man will ihn quasi als zweite Haut einrichten.

Einen Haken hat das Ganze allerdings noch: Mit stattlichen Preisen ab ca. 100/150€ sind die Prachtstücke kein Fall für’s kleine Portemonnaie – zumindest nicht zum Ausprobieren.

Aber lasst euch von mir sagen: Wenn ihr euch mal wieder etwas gönnen oder schenken lassen oder auf etwas sparen wollt: Er ist es Wert! Meine zweite und gut gehütete Haut ist er jeden Fall nun seit weit über einem Jahr. Ich gebe ein sattes Grün für den OnePiece und empfehle euch hiermit wärmstens, auch mal das Stückchen zu Hause für unterwegs auszuprobieren!

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Valentinstag: Rotsehen oder der Blick durch die rosarote Brille?

Blumen, Pralinen oder gleich ein Wochenend-Tripp ins Ausland? Jedem, der nicht weiß worum es geht, müsste das ganze jetzt spanisch vorkommen.

Der Valentinstag ist nicht nur ein Anlass für viele, ihren Liebsten eine Freude zu machen. Nein, in den Augen unromantischer Realisten ist er der Tag der Blumenhändler und die Hochstimmung des Kommerzes. Die Geschäfte werben und locken mit Angeboten, die den Nerv eines jeden verzweifelten Verliebten treffen.
Der Realist hat irgendwo Recht, das muss man ihn einräumen.

Nun gibt der Tag den Menschen doch aber auch Anlass zusammenzurücken. Ein Streit wird vielleicht bei Seite gelegt, eine stressige Situation gemildert und ein schüchterner Verehrer findet vielleicht doch noch den Mut, seiner Geliebten seine Zuneigung zu gestehen.
Aber wenn wir mal ehrlich sind, liebe Männer und Frauen dort draußen: Braucht ihr für Liebe einen Anlass?
Ich glaube kaum. Außerdem ist die Freude über eine Blume oder eine liebe Geste im Alltag doch eine viel größere Freude und/oder Überraschung.

Jeder Tag sollte Valentinstag sein! Und wenn ihr Mr. oder Mrs. Big noch nicht gefunden habt, macht ihr euch halt selbst eine Freude.

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YOLO

Quizfrage: Was ist YOLO?

a) ein County im Norden Kaliforniens

b) ein astronomisches Fernrohr

c) eine militärische Kampagne im Norden Afghanistans

d) ein Ausdruck der Jugendsprache

 

Im Grunde genommen sind alle vier Antworten richtig. Ich will allerdings nur auf eine hinaus: Yolo wurde Jugendwort 2012 und ist die Abkürzung für »You Only Live Once«, also »Du lebst nur einmal«. Dass man dieses Motto leben sollte, bewies schon ein römischer Dichter 23. v. Chr. mit dem Ausspruch »Carpe diem« – »Lebe den Tag«.

Es ist wohl also das alteinhergehende Verlangen, sich von Normen und gesellschaftlichen Regeln und Gesetzten losmachen zu können und das Leben nach einer ganz eigenen Idee zu leben, das diese Lebenseinstellung – ich denke es ist fast zu einer geworden – ins Leben befördert hat. Der Alltag holt den Menschen ein und er sehnt sich danach, einen Schritt in die andere Richtung zu gehen.

Nun ich denke, da dieses Prinzip einen Großteil der Menschheitsgeschichte überlebt hat, ist daran in keinster Weise etwas Verwerfliches zu finden. Und da der Alltag und die uns einschränkenden Verantwortungen und Pflichten, die wir im Leben tragen müssen, auch mal gebrochen werden müssen, mag YOLO vielleicht doch einen erfrischenden Wind in das Leben des ein oder anderen bringen.

Also seid doch auch mal Yoloist und nehmt nicht alles so eng, wie die Welt es erscheinen lässt! Es lebe YOLO!

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Knud goes Facebook

Ja, jetzt wird’s ’ne große Sache mit der O’Hara. Ihr findet mich jetzt auch auf meiner Seite auf Facebook, mit der ich euch immer informiere, wenn es einen neuen Artikel bei mir gibt oder etwas Neues, das ihr unbedingt wissen müsst.

Ich bin also Feuer und Flamme, euch dort regelmäßig begrüßen zu dürfen, bzw. hier auch öfter für euch schreiben zu können.

Knud freut sich auf und über euch und hofft, ihr seid fleißig am liken, teilen und abonnieren!

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Be a Beuteltier

Ja, Dinge von A nach B zu tragen, ist doch schon eine schreckliche Last. Wie gut, dass es die Plastiktüte gibt, oder?

Ja, es ist angenehm; und wenn ein jeder sich selbst mal ins Gewissen redet: es sieht auch toll, betucht und manchmal stilbewusst aus – Markenrepräsentation, Werbung. Es mag auch sein, dass einem in fast jedem Geschäft die Tüte kostenlos angeboten und wie selbstverständlich mitgegeben wird.
Und doch verleitet uns nur der eigene Egoismus – man kann ja auch mal nein sagen.

Plaen: Re-use und strapazierfähigere und/oder umweltfreundlichere Materialien.

Nehmt doch mal die Tüte, in der euch ein Mensch etwas mitgegeben hat, holt den guten alten Jutebeutel alias Stofftasche aus der Ecke, oder nehmt einfach gleich eine größere Tasche mit.
Und dann zählt doch mal, wie viele Plastiktüten ihr so an den Kassen ablehnt.

Ich hoffe, ihr denkt nun an jeder Kasse an meine Worte und unterstützt fleißig die hiermit ins Leben gerufene Initiative „Be a Beuteltier“!

Für alle, die noch Infos brauchen gibt’s hier Plastiktüten-Fakten!

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Winter „D“epressionen ?

Du leidest unter Winterdepressionen – vielleicht sogar ohne es zu ahnen? Du bist müde, leidest unter Schlafmangel?

Dann fehlt dir das „Multitalent“ Vitamin D, welches unser Körper bildet, wenn er UVB-Licht zur Verfügung gestellt bekommt. Soll heißen: Wir brauchen Sonne! Wie wohl alle Beteiligten feststellen müssen, ist es im Moment nicht „so dolle“ mit unserem kleinen Sonnenschein. Das Problem ist allerdings hartnäckiger als gedacht. Bekommen wir keine Chance, das Vitamin zu bilden, müssen wir es uns künstlich zufügen – so wäre doch der erste Verdacht eines gescheiten Menschen. Doch über Nahrungsmittel – sprich Lebertran oder Fisch – können wir maximal 20% unseres Bedarfes aufnehmen, vom Solarium wird ebenfalls abgeraten und so bleiben schließlich nur noch Tabletten unter ärztlicher Betreuung oder eine UVB-Lampe.

Möchtet ihr noch Näheres zum Thema wissen, lest euch doch beim Focus-Online Artikel oder auf Wikipedia schlau (da habe ich mich auch informiert).

Ich kann dazu nur sagen: Tragt bunte Kleidung, legt ein fröhliches Lächeln auf, nutzt jede Sekunde, in der die Sonne sich doch mal blicken lässt, und nehmt den Winter nicht so ernst, denn irgendwann muss er der UVB-Strahlen geschwängerten Frühlingssonne wieder Platz machen! Strahlt ihr Sonnenanbeter!

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MINImalistisch?

Ist das nicht ein Traum von einem Auto? Ja – wie ich finde. Der Mini in seiner ursprünglichen Form hat Klasse und stellt für mich das absolute Trendauto dar. Mit seinem Retro-Look besticht er gerade zu – eine Tatsache, die nur von dem studenten-unfreundlichen Preis überschattet wird. Klasse hat eben ihren Preis oder wie mal ein kluger Mensch gesagt hat: Es war noch nie ganz günstig, einen guten Geschmack zu haben.

Für alle jedoch, die dem Design der sündhaft teuren Modelle trotzdem verfallen sind und glauben,nicht länger d
arauf verzichten zu können, gibt es beim Versandhaus Otto eine preisgünstigere Variante: Den Toaster von Russell Hobbs – ganz im Mini-Design.

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Kiloweise Glück

… das bekommt ihr jeden Montag bis Samstag im Kiloladen in Kiel. Der Secondhand-Vertrieb, der eine Filiale Nähe Hauptbahnhof und die andere im Knooper Weg hat, verkauft seine Ware zum Kilopreis. Alle zwei Wochen kommt dabei neue Ware in die Geschäfte – der Kilopreis sinkt vom ersten Tag der ersten Woche bis zum letzten Tag der zweiten Woche. Je mehr Auswahl also ist, desto teurer ist die Ware.

Der Kiloladen wirbt mit „Markenkleidung aus Skandinavien und England“. Besonders schön finde ich, dass der Laden auf keine Mode-Epoche oder einen bestimmten Stil festgelegt ist und jedes Stück eine Geschichte hat.
Mit ein bisschen Glück lässt sich dann bei Kleidungsstücken mit einem kleinen Makel auch noch handeln. Ihr kauft also nicht nur umweltbewusst sondern auch zu einem teilweise unverschämt niedrigen Preis ein.

Also: auf geht’s Schnäppchenjäger, erfindet euch neu!

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Guckst du noch oder liest du schon?

Die Verfilmung eines Buches kann nicht mehr sein als ein Schatten von eben jenem literarischen Wunderwerk. Die Faszination dessen, was ein kleiner Mensch nur aus seiner eigenen Fantasie zu erschaffen vermag, ist mit dem bloßen Abbilden und Hinterlegen mit Musik gar nicht zu erreichen.
Die Einzigartigkeit erreicht der Autor dadurch, dass er Dinge erschafft und sie in den Köpfen des Lesers entstehen lässt, nicht aber ihnen vorgibt, was sie zu sehen haben. Er lässt ihrer Fantasie also Raum, zu arbeiten und das Geschriebene selbst und ganz subjektiv zu interpretieren.

Und weil uns der Film eben jene Freiheit nimmt, enttäuscht er uns, falls wir das Buch schon gelesen haben, oder er verschließt uns vor anderen Interpretationen, falls wir es noch lesen wollen.

Lest also und macht es euch nicht zu einfach, indem ihr den Regisseur eure Welt erschaffen lasst. Der Autor lässt euch aus jeder Geschichte diejenige lesen, die ihr lesen wollt – genießt das.

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