Swantje Roersch | Wohnimpressionen & DIY
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Couch Potato? Nur wenn das Polster stimmt!

Wie pimp‘ ich mir die perfekte Liegewiese? In diesem Falle ganz einfach: Kauf‘ dir eine alte Couch für wenig Geld, möbel sie mit ein paar neuen Kissen auf und stell sie auf Paletten.
Paletten – das scheint auch der einzige Haken zu sein: Wo bekomme ich die Paletten her? Wenn du keine Sonderbehandlung oder familiäre Kontakte zu Palettenbesitzern hast, musst du wohl oder übel ins Portemonnaie greifen und dir welche über Kleinanzeigen oder andere Portale besorgen – die Dinger kosten nämlich Pfand und so wird sie keiner freiwillig und kostenlos hergeben!
Wenn dich sowas interessiert, sieh dir auch meinen Artikel zum Paletten-Couchtisch, Palettenbett oder zum Weinksiten-Schuhregal an.

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Kein Bock auf Schokolade im Adventskalender?

Jedes Kind, egal welches Alter es haben mag (es betrifft wohl alle Menschen zwischen 0 und 100), steht ja wohl auf einen Adventskalender. Doch was, wenn jeden Tag das gleiche drin ist – Schokolade? Diese kleine aber feine Anleitung schafft Abhilfe und zaubert einen individuell gestalteten Adventskalender.

2 Kisten Mandarinen ’ne halbe Tanne und ’ne Packung Frühstückstüten, zwei Rollen Schleifenband und ausgedruckte Etiketten. Klingt einfach? Fehlt ja aber noch der Inhalt…
Hier ist es wichtig, persönlich zu sein. Kleine Notizen, die Lieblingssüßigkeit, Selbstgebasteltes oder -gebackenes, kleine Gutscheine, oder, oder, oder… Beim Bestücken der Beutel sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Zu erst verbindet ihr die beiden Mandarinen-Kisten (erhältlich z.B. bei Aldi oder Lidl) mit Leim, Nägeln oder Schrauben und streicht sie in eurer favorisierten Farbe an.
Nachdem ihr die Füllung für die Tüten bestimmt und aufgeteilt habt, verteilt ihr sie auf die Tüten, klappt den Rand um und versieht ihn mit einer Tacker und je nach Belieben einer Schleife und einer Beschriftung (1-24). Nun werden die Tüten nur noch bunt gemischt in den Kisten verteilt und das ganze wird ein wenig mit Tannenzweigen bespickt. Fertig ist euer Adventskalender für einen lieben Menschen!

Und auch wenn das hier einen Tag zu spät kommt… nehmt euch doch noch die Zeit und bereitet ihm, ihr oder eurer Familie noch die Freude oder schreibt es im Zweifelsfall auf die Liste für gute Vorsätze für 2014. In diesem Sinne wünsche ich euch eine lauschige Vorweihnachtszeit!

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Zugeknöpft und leicht zu öffnen

Die Rede ist hierbei nicht von einem zweitklassigen Kitschroman, der als Zweierpaket zum halben Preis verkauft wird, nein, es geht um die romanische Verbundenheit des anmutigen Glanzes von Keramikknäufen mit der schmeichelnden Anmutung von Holz. Dabei spielt das Alter keine Rolle.

Ich spreche tatsächlich von Schränken, Kommoden, Türen und Schubladen und von dem praktischen Zierelement Türknopf. Ein alter Schrank bedankt sich nickend, bei einem kleinen Knopf aus Keramik, wenn er seinem Leben wieder einen Sinn gibt, eine Kommode aus der Kindheit fühlt sich geschmeichelt – darf sie doch nach so länger Zeit im Keller eine ganz neue Rolle einnehmen. Einem riesigen Kleiderschrank wird durch die feine Keramikarbeit ein wenig die Plumpheit genommen. Und auch so manches andere Möbelstück fühlt sich durch einen der neuen Begleiter fürs Leben gewappnet.

Doch es ist eine käufliche Liebe. Wer seinem Schrank eine Freude bereiten will und ihn vielleicht so dazu bringt, dass er sich ihn ein wenig leichter öffnet, der kann solch einen Knopf schon ab ca. 3€ käuflich erwerben und ihm so viele bewegte Tage und Nächte bescheren. Dating-Agenturen für Keramikknäufe sind zum Beispiel Butlers, dawanda oder Stände auf dem Flohmarkt.

 

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Vom Drücken, Grüßen und von Kuchen

 

Kaffeeklatsch bei Omma …- oder bei Knud zu Hause mit der Familie.

Ich will hier gar nicht viele Worte verlieren, euch nur eines teilen: egal in welcher Beziehung ihr zu eurer Familie steht oder was ihr mit ihr durchgemacht habt oder auch nicht – verbringt hin und wieder Zeit mit ihr. Familie werdet ihr niemals leugnen können, weil sie angeboren ist. Schätzt sie und lasst euch fallen. Eure Familie kann euch wärmen, schützen und lieben und ihr ebenso.
Es bleibt mein Dank.

Also nehmt jetzt sofort euer nächstgelegenes Familienmitglied, drückt es fest an euch und gebt ihm einen Kuss!
…- und bestellt ihm einen lieben Gruß von Knud!

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Klein aber Oho!

Traumhaft oder? Kleine Pflanzen mal ganz groß!

Was mich an diesem Arrangement von Kakteen und Sprösslingen so fasziniert, ist ihre Vielfalt. Sie sind so unterschiedlich – und doch haben sie alle etwas gemeinsam: sie stehen auf meiner Fensterbank.

Sie stehen zusammen wie eine Gruppe von Leuten, die sich vorher noch nie begegnet sind. Und sie harmonieren gut.

Das eigentliche Thema ist: Diese Pflanzen können ganz groß rauskommen. Wenn mann sie gut pflegt, genug gießt und zum Höchsten der Gefühle vielleicht auch noch umtopft, können sie wirkliche Riesen werden. Wachstum und Entwicklung – das sind die Dinge, die uns voran bringen. Jeder kennt eine Sensation, eine Erfolgsgeschichte oder etwas, von dem man wirklich beeindruckt ist.

Doch wenn man da mal genauer hinsieht, ist bei all diesen Dingen die gleiche Tatsache Fakt. Denn alles, was mal groß herauskommt, hat einmal klein angefangen. So ist es und so muss es auch sein.

Wie schnell man wächst oder wie schnell man sein Ziel erreicht, das kann bis zu einem gewissen Punkt jeder selbst entscheiden und jeder selbst steuern.
Also lasst uns Größe zeigen und über uns hinaus wachsen!

Hier nun wieder ein paar Fotos von meinen lieben. Ich muss sagen, ich bin noch nicht so die Top-Fotografin, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Umso mehr freue ich mich schon auf das Fach Fotografie an meiner Kunstschule Wandsbek!

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Die Collage oder warum Bilderrahmen wahre Rudeltiere sind

Was funkelt denn da im Hintergrund? Richtig ein ganzes Ensemble von Bildern, ein Orchester, in dem jedes Bild seine eigene Melodie spielt und doch alle gemeinsam harmonieren.

Ein Bild kommt eben selten allein. Wenn wir uns Bilder an die Wand hängen oder auf die Kommode stellen, sind es ja auch nicht irgendwelche x-beliebigen. Von Fotos über Zeichnungen bis hin zu Gemälden, können sie in uns Erinnerungen an bestimmte Menschen oder Orte wie auch Emotionen in uns hervorrufen. Sie kommunizieren, erzählen etwas und geben uns Inspiration.
Wir kreieren also eine Geschichte, wenn wir Bilder bei uns zu Hause aufhängen, -stellen und in Szene setzen.
Jedes Mal, wenn ein Mensch in einen neuen Raum kommt und ihn neugierig erkundet, inspiziert er als Erstes die Bilder in ihm. Bilder sind für Gäste oder generell für andere Leute eine der wichtigsten Informationen, weil sie etwas über uns aussagen.

Sind wir ein Familienmensch? Sind wir viel mit Freunden unterwegs? Haben wir einen Sinn für Musik oder Poesie? Welchen Geschmack haben wir? Das und vieles mehr vermitteln uns der Inhalt, Eindruck und die Stimmung, die Bilder auf uns haben.
Mit Sicherheit verändern sich manche Rahmen auch – Bilder werden ausgetauscht, es gibt neue Familienmitglieder, neue Freunde, neue Ideen. Bilder stehen auch für die Veränderung in unserem Leben. Und so kann es sein, dass man beim Ansehen von alten Bildern oder Fotos traurig wird, sich guter Dinge oder schlechter Dinge entsinnt, positiv erfrischt wird von einer Inspiration, die einem zu früherem Zeitpunkt noch nicht erfrischt hat.

Bilder halten also flüchtige Momente, Gefühle und Welten fest – für jeden von uns.

Ich denke, nachdem ich euch dies zurück ins Gedächtnis gerufen habe, achtet ihr bei der nächsten Wohnung ganz besonders auf die Bilder.

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Warum ein Tortenheber seine ganz eigene Geschichte schreibt

Sieht er nicht unschuldig aus? Schnörkelig, glänzend und irgendwie anmutig?

Genauer betrachtet stellen wir fest, dass er wohl aus einer anderen Zeit stammt. Und nach genaueren Überlegungen gehen wir davon aus, dass er wahrscheinlich nicht immer so aussah. Die Frage ist, was ist er wohl für einer? Hat er in einem feinen Haushalt serviert und durfte er so vielleicht an prunkvollen Festen teilhaben und durch die Hände von edlen Herrschaften gereicht werden? War er vielleicht ein unbenutztes Sammlerstück, das in seiner Schublade Staub fing? Vielleicht ging er auch auf einer Straße verloren, wurde von irgendeinem armen Menschen aufgehoben und als Talismann mit sich herumgetragen.
Vielleicht war er aber auch ein einfacher Tortenheber in einer mittelständischen Familie.

Die Geschichte, die ich von ihm kenne, ist, dass ich ihn, komplett von einer schwarzen Schicht überzogen, an einem Stand auf dem Flohmarkt ergattert habe. Dann wurde er liebevoll geputzt und jetzt ist er Teil meiner Geschichte und meines Bestecks.
Oder noch mal anders formuliert er ist der Anfang von etwas großem, er ist der Startschuss für eine ganze Reihe von Geschichten. Mein Plan ist ein 12er Besteck-Set aus komplett individuellen Besteckteilen – jedes mit einer eigenen Geschichte.
Und als dieses wird es mit mir seinen Weg gehen, in herzlichen und lachenden Gesellschaften. Es wird die verschiedensten Menschen bewirten und durch die unterschiedlichsten Hände gereicht werden. Und nach diesen ganzen Geschichten wird es dann wieder zu einer neuen Geschichte aufbrechen – entweder in den Händen der nächsten Generation oder der übernächsten oder der überübernächsten.
So ergeht es nun mal unseren Lieblingsstücken – seien sie Second-Hand oder Third-Hand oder sonst was. Sie reisen an die ungewöhnlichsten Orte und treffen die interessantesten Menschen.

Und deshalb hänge ich an Stücken wie diesen – oder eben einfach nur an einem Tortenheber mit Charakter.

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Ab durch die Hecke oder der Garten in vier Wänden

Manchmal geht es eben um die kleinen Dinge…

Buchsbäumchen stellt man sich ja normaler Weise in den Garten, schneidet tolle Skulpturen daraus und lässt sich eine prächtige Hecke wachsen.
Oder aber man nutzt sie als Tischdeko. Ebenso tat ich es zu meiner Geburtstagsfeier, stellte sie in zusammengeraffte Brottüten und verzierte sie mit Schleifchen. Ein grüner Traum zum Feste. Eigentlich waren sie zum Mitnehmen für die Gäste gedacht, doch da ich es nicht eindeutig sagte, traute sich natürlich niemand oder kam auch nur auf die Idee. Und da stand ich dann am nächsten Morgen mit meinen Dutzenden von Buchsbäumchen.

Eine Recycling Idee musste her. Und da ich nun mal keinen Garten und Balkon in der Wohnung habe, wurde umgedacht: Die Hecke in den eigenen vier Wänden.

In einer Regenrinne sollte das Ganze stattfinden – praktischer Weise hat die auch gleich eine Befestigung für die Wand. Man bekommt alte Regenrinnen mit etwas Glück und Geduld günstig bei einem Abfallwirtschaftshof, einer Baufirma oder zur Not auch bei ebay.
Mit ein bisschen Erde und einem kleinen Händchen für Pflanzen sollte die kleine Hecke es jetzt wunderbar aushalten – in meinem Fall im Schlafzimmer.

Ja, ich gebe euch Einblicke ins Heiligtum. Die Rückwand des Bettes besteht übrigens aus zwei wild angemalten Europaletten, die Nachttische aus Obstkisten mit eingebauter Ablagefläche und den Elch gibt’s als tierfreundliche Plüschtrophäen-Version bei BUTLERS.

Dieses Beispiel zeigt doch mal wieder: Nichts ist unmöglich – selbst die Hecke im Schlafzimmer nicht.

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Wohnimpressionen alias Do-It-Yourself: Es werde Licht…

Sitzt ihr im Dunkel einer alten und/oder ungeliebten Lampe? Dann kommt jetzt die Erleuchtung.

In Zeitschriften und in der großen weiten Einkaufswelt gibt es so einiges zu entdecken und super Tipps, um die heimischen Scheinwerfer ein wenig zu »pimpen«.

Ich möchte euch einige dieser netten Exemplare vorstellen:

Lampe, Swantje Roersch

Ich beginne mit einem Modell, das noch relativ »normal« erscheint. Die Lampe ist mit vier Energiesparlampen bestückt und bietet ein wirklich flächendeckendes aber trotzdem gemütliches Licht.

 

 

 

 

Lampe, Swantje Roersch

Bei dem nächsten Design kommt schon mal eine ganz einfache Idee klar rüber. Die »Pusteblumen-Enden« aus Papier sind an einfachen Drahtstreben befestigt. Die 50 Euro, dieman dafür bei IKEA hinblättern muss, hätte ich dafür allerdings nicht ausgegeben. Wie gut, dass es die Lampe auch Second-Hand gibt.

 

 

 

Lampe, Swantje Roersch

Ein weiteres Exemplar des schwedischen Moebelherstellers habe ich nach Anleitung einer Zeitschrift »nachgebaut«. Dabei werden auf die günstige Lampionform Muffinförmchen geklebt. Ähnliche Vorschläge und Inspirationen findet ihr auch unter IKEA Hackers.

 

 

 

Lampe, Swantje Roersch

Einen besondereren Hingucker stellt die Kabelbinder-Lampe dar. Dabei durfte ich – wieder nach der Idee eines gescheiten Menschen – ca. 400 Kabelbinder an einem Hasendraht befestigen! Das war ein Spaß – der sich aber gelohnt hat.

 

 

 

 

Die letzte Lampe, bei der ich privat werden moechte war wortwörtlich eine Schnapsidee. Eine Schöpfung meiner kleinen grauen Zellen oder der Versuch Schnapsfläschchen und Lichterketten zu recyclen, endete schließlich so:

Lampe, Swantje RoerschLampe, Swantje Roersch

Die weiteren Lampen habe ich zwar noch nicht ausprobiert, aber ich gehe davon aus, dass auch diese eine erleuchtende Wirkung haben, hängen sie erst einmal in eurem Domizil. Achtet bei der Wahl der Materialien aber auf wärmeresistentes Material. Mehr von den DIY-Lampen findet ihr unter anderem auf supertopic.de.

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Wohnimpressionen: Komponieren geht über studieren!

Eigentlich eher »kompositionieren«, denn es geht um die Komposition im heimeligen Wohnraum. Und doch scheint der Vergleich zur Musik passend. Die Einrichtung deines Zuhauses ist eine Melodie, die es dir entweder behaglich erscheinen lässt oder ein Unbehagen auslöst. Und so ist jedes Detail eine Note, jedes Arrangement ein Akord. Es liegt an euch, Harmonie zu erzeugen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich wohlfühlt.

Wohlan, komponiert eure Lieblingsmelodie!

Die ersten Klänge meines Heims lasse ich euch immer mal wieder gerne hören:

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