Swantje Roersch | die hälfte des himmels
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Kinder, Not, Hilfe oder warum es für ein Kind den Unterschied macht

Ja, ich habe es getan. Ich bin Studentin und brauche nach Klischee eigentlich selbst das Geld, aber ich habe es getan.

Wie ich euch schon berichtete, habe ich das Buch „Die Hälfte des Himmels“ bestellt – und jetzt auch gelesen. Hinten auf dem Einband stand ein Zitat von George Clouney:
„Ich glaube, wer „Die Hälfte des Himmels“ gelesen hat, kann einfach nicht mehr tatenlos herumstehen.“

Auch in der zwei-teiligen Dokumentation „Half the Sky“ berichten verschiedene Leser von dieser Erfahrung. Ich hielt diese Aussagen zu erst für eine gewöhnliche PR-Strategie, musste aber relativ schnell feststellen, dass an ihr sehr viel mehr dran ist, als es sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Tatsächlich habe ich das Gefühl – so übertrieben es sich anhört – dieses Buch verändert etwas in meinem Leben. Und wenn es nur ein neues Bewusstsein für die Welt um mich herum und ein Tatendrang ist, der mich den ganzen Tag verfolgt.

Vielleicht hat nicht nur dieser Tatendrang, sondern auch die Tatsache, dass mir schon von klein auf beigebracht wurde, etwas von meinem Hab und Gut zu teilen (unter anderem in Form von kleinen Spenden aus meinem Spartopf), dazu geführt, das ich in den letzten Tagen eine Entscheidung getroffen habe: Ich habe die Patenschaft für ein kleines Mädchen in Äthiopien übernommen.

Die Menschen um mich herum haben mir zum Großteil davon abgeraten – ich sei jung, Studentin, könnte ja auch spenden wenn ich „richtig Geld verdiene“.

 

Aber darum geht es nicht. Ich glaube, es geht nicht darum, dass man wartet, bis der „richtige Zeitpunkt“ ist. Es gibt auch eigentlich keine Ausreden. Jeder kann helfen! Es dreht sich (bei meinem Beispiel) um 31 Euro im Monat und wenn man möchte auch um einen Briefkontakt. 31 Euro – das ist so viel wie der Verdienst von zwei Mal im Monat Plasmaspenden oder einmal auf ein romantisches Essengehen verzichten oder wie der Eintrittspreis für 2 Personen 3D-Kino. Und wenn euch 31 Euro zu viel sind, dann könntet ihr euch zusammenschließen. Mit 6 Leuten braucht ihr nur noch 5 Euro monatlich entbehren.

Natürlich rettet man damit nicht den Planeten, aber man ermöglicht dafür einem Kind ein Leben, seine Bildung und so eine Chance, sich aus seiner Situation selbst zu befreien. Und ich glaube, für dieses eine Kind, macht es einen Unterschied.

Es reicht mir auch erst mal schon, wenn ihr jetzt nur ein bisschen nachdenkt.

Die Kindernothilfe ist nach meinen Recherchen eine vertrauenswürdige Organisation.
Hier geht’s für weitere Infos zur Website der Kindernothilfe!

Ach ja,… und ihr müsst dieses Buch lesen!

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Ein Streifen der die Welt verändert oder die Hälfte des Himmels

Er handelt von Frauen aus Afrika, Indien, Gewalt, Zwangsprostitution und Armut. Aber es ist kein Weltverbesserungsfilm zweiter Klasse – es ist ein internationaler, emotionaler und sehr authentischer Film über die grausame Welt, mit der sich viele Frauen des 21. Jahrhunderts konfrontiert sehen.

Es fing alles an mit einem Buch, das Nicholas D. Kristof  und Sheryl WuDunn, zwei bemerkenswerte Journalisten, gemeinsam schrieben. Ich könnte ebenso gut sagen »ein Buch, das die Welt verändert«, es muss aber erst noch von mir gelesen werden und ist dank ebay schon auf dem Weg zu mir. »Half the Sky« wurde dann auch die Dokumentation benannt, in der der Autor mit 6 verschiedenen US- Schauspielerinnen 6 verschiebe Gebiete bereist, Opfer befreit, befragt und mit außergewöhnlichen unheimlich starken Frauen redet, die aus der eigenen Hölle entkommen sind und trotzdem noch die Kraft aufbringen, für andere Mädchen und Frauen Wunder zu vollbringen.

Der Film hebt eines besonders hervor: Die Frau braucht Zugang zu Bildung, damit sie sich selbst helfen kann. Dem stimme ich in jeder Hinsicht zu und verschreibe diesen Film deshalb hiermit JEDEM!

Hier könnt ihr euch noch weiter mit dem Thema beschäftigen

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