Swantje Roersch | kiel
144
archive,tag,tag-kiel,tag-144,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.7,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1.1,vc_responsive

Gaby, Swantje und der Schinkengang

Es ist geschafft: Mein Buchcover ziert das kürzlich erschienene Buch »Schinkengang – Eine Spur im Sand« von Gaby von der Heydt! Nach reichlich anregender Konversation gelang es mir, die Erlebnisse, Emotionen und den gesundheitlichen Kampf der im Gospelchor vertretenen Autorin visuell und in einer freien Typografie-Fotografie-Kombination einzufangen.

Was der Schinkengang ist, wie sie ihn bestritten hat und wie sie mit ihm durch ihre schwere Leukämie-Erkrankung gegangen ist, erzählt Gaby von der Heydt auf knapp 400 Seiten. Zu kaufen gibt es das kurzweilig und humorvoll umgesetzte Werk auf der Seite von epubli. Und schließlich wird es hoffentlich schon bald in jeglichen Kieler Praxen ausliegen, um Gabys Intention zu erfüllen: anderen Patienten Mut, Kraft und Hoffnung zu geben.

Schaut euch das schöne Stück gerne noch einmal auf der Projektseite an!

 

0

Von Möwenschiss und Kreuzfahrtjunkies

Es ist so, es bleibt so und das ist gut so, Basta! 17 Rubriken, angebliche 140 Seiten und eine Menge Blindtext. Aber es ist mehr als das.

In Typografie stand für uns am Ende des Semesters die Königsdisziplin an: das Editorialdesign. Die Magazingestaltung vereint diverse gestalterische Fähigkeiten zu einem geballten Mammutprojekt. Es geht nicht nur um die Anordnung, Größe und Relation von Bildern und Typo sondern auch um Schriftmischung, mikrotypografische Feinabstimmung und ein Gesamtkonzept. »Gute Lesetypografie ohne Schnörkel« so rekapituliere ich das grundsätzliche Übungsziel nach dieser Einheit.

Inhaltlich sind in meinem Heft das Editorial, die Headlines, Zitate und Bildunterschriften getextet, sowie Anzeigen erstellt worden. Der Artikelinhalt wird von Blindtext dargestellt. Die Gestaltung des gesamten Heftes habe ich exemplarisch am Layout des Titelthemas und mit eigenen Bildern zum Thema inszeniert.

Hier geht’s zum kompletten Magazin!
(
Es geht bei der Ansicht nicht um’s Lesen sondern um die Gestaltung.)

5

Kiloweise Glück

… das bekommt ihr jeden Montag bis Samstag im Kiloladen in Kiel. Der Secondhand-Vertrieb, der eine Filiale Nähe Hauptbahnhof und die andere im Knooper Weg hat, verkauft seine Ware zum Kilopreis. Alle zwei Wochen kommt dabei neue Ware in die Geschäfte – der Kilopreis sinkt vom ersten Tag der ersten Woche bis zum letzten Tag der zweiten Woche. Je mehr Auswahl also ist, desto teurer ist die Ware.

Der Kiloladen wirbt mit „Markenkleidung aus Skandinavien und England“. Besonders schön finde ich, dass der Laden auf keine Mode-Epoche oder einen bestimmten Stil festgelegt ist und jedes Stück eine Geschichte hat.
Mit ein bisschen Glück lässt sich dann bei Kleidungsstücken mit einem kleinen Makel auch noch handeln. Ihr kauft also nicht nur umweltbewusst sondern auch zu einem teilweise unverschämt niedrigen Preis ein.

Also: auf geht’s Schnäppchenjäger, erfindet euch neu!

0