Swantje Roersch | Motivation
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Das 6. Semester – jetzt geht’s an’s Eingemachte!

Es geht hier endlich wieder voll rund! Ich habe neue Kraft und Motivation geschöpft und meine Finger zittern in Vorfreude auf neuen kreativen Schabernack!

Das 6. Semester: Art Direction, Portfolio Unterricht, Editorial, 3D-Design, After Effects und Flash. Es wartet auf uns, empfängt uns mit offenen Armen, wissend, dass es zu weiteren grauen Haaren auf unseren kreativ durchtriebenen Köpfchen beitragen wird, und hämisch grinsend in der freudigen Erwartung, uns das Letzte abzuverlangen. Es umkreist uns wie ein hungriger Hai seine Beute. Es zeigt sein zuckersüßes Lächeln und verwöhnt uns mit neuen Fächern und ganz neuen Programmen und Skills – wahrscheinlich nur, um am Ende des Halbjahres mit seinen Deadline wütigen Zähnen und dem zermalmenden Kiefer der nahenden Abschlussprüfung zu zerreißen.
Ich bin gespannt, wie wir uns verstehen, das 6. Semester und ich. Wir alle durften uns schon an seinem ersten Eindruck ergötzen und müssen nun schauen, wie wir mit ihm klarkommen. Letzten Endes ist und bleibt es ja beruhigender Weise eines von vielen und vor allem das letzte der Reihe. Es folgt noch das 7. Semester – ein wilder Gefährte. Und doch einer, mit dem wir ganz allein klarkommen müssen. Ein Semester, dem wir alleine und Auge in Auge gegenüberstehen und irgendwie auch uns selbst. Bis dahin aber lasst es uns aufnehmen mit unserem jetzigen Begleiter. Und vielleicht, wenn wir uns zusammenraufen und uns unseres kreativen Genies besinnen, stampfen wir es mit lautem Gebrüll in den Boden!

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Sonne in meinem Kopf

Lange war hier tote Hose – aber das ändert sich jetzt dank einer wundervollen Neuigkeit! Nicht bloß, dass ich jetzt endlich ins lang ersehnte 6. Semester komme, ich wurde dazu von meiner Uni, der Kunstschule Wandsbek, ausgezeichnet.

Ja, das tut gut! Man arbeitet und arbeitet und arbeitet und– … arbeitet! Und irgendwann zieht das Gemüt zu wie ein Himmel kurz vor einem schrecklichen Gewitter. Aber Folgendes ist eine Tatsache: Es ist nicht immer gutes Wetter. Und das ist gut so. Was wäre die Sonne schließlich ohne den Regen? Nichts. Man wüsste sie nämlich nicht zu schätzen.

Und so durfte ich vor wenigen Tagen betrachten, wie meine eigene Sonne sich durch die Wolken am kreativen Himmel kämpfte und mich mit ihren Strahlen erfrischte. Ich wurde Studierende des Monats. Ich bekam Besuch von der PR-Abteilung meiner Uni und verbrachte mit ihnen einen netten Vormittag in unserer Wohnung.

Schließlich ist diese Nachricht eine solch strahlende Freude, dass sie mich geradezu auflädt mit Energie. Ich sonne mich nun wohlverdient ein paar Tage in ihrer Wärme und sauge ihre glücksstimulierende Wirkung in mich auf.

Eine Sommerbräune bekomme ich davon leider nicht. Dafür aber einen Motivationsschub, der sich gewaschen hat!

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Faulheit allein ist göttlich?

Jeder hat Ziele in seinem Leben und jeder arbeitet auf eine andere Art und Weise und in einem anderen Umfang dafür. Das Ideal von Erfolg, Macht und Reichtum ist dabei aber oft ein Griff zu den Sternen. Gut, wenn die Arbeit einen fliegen lässt.

In der letzten Zeit scheine ich unter einem Haufen von Arbeit zu ersticken und doch macht sie mich glücklich. Die Arbeit, an der ich sitze, lässt mich die Zeit vergessen. Am liebsten würde ich jede der 24 Stunden, die einen Tag bilden, mit meinen Aufgabenbereichen füllen.

Es geht bei dem ganzen Thema eigentlich um pure Motivation. »Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.« – diese Floskel ist nicht umsonst entstanden. Stehen wir mit ganzem Herzen hinter einer Sache, können wir so gut wie alles erreichen. Das ist zwar nicht faktisch bewiesen, aber eine Theorie ich bekräftigen möchte.
Jeder Mensch besitzt etwas, dass er besonders gerne macht oder besonders gut kann. Wir haben alle unsere Stärken.
Es muss auch nichts damit zu tun haben,  ein Fußballstar oder technisch begabt zu sein oder einem bestimmten Geschlecht oder Bildungsgruppe anzugehören. Es sind vielleicht auch unscheinbare Dinge wie Empathie oder Verständnis oder ein besonders unempfindliches Gemüt. Auf der emotionalen Ebene versteckt sich sicherlich viel mehr Potenzial. Eigene Motivation, Ehrgeiz, Fleiß und ein bisschen Optimismus sind, denke ich, Faktoren, die es fast jedem ermöglichen, fast alles zu schaffen.

Natürlich macht viel Arbeit einsam. Zumindest, wenn man sich nicht dagegen wehrt. Die Fähigkeit, sich Zeit zu nehmen, ist vielleicht viel wichtiger als Zeit zu haben. Und Zeit zu teilen statt sie zu verschwenden ist wohl der Schlüssel zu einem Leben, das gleicher Maßen durch andere Menschen als auch Beziehungen gefüllt wird statt nur mit dem Hinnehmen eines Alltagstrottes.

Die Arbeit kann allerdings etwas unheimlich Befriedigendes sein. Du solltest immer das tun, was dein Herz bewegt. Dieser Aspekt wird leider immer von Kommerz und von der Abhängigkeit vom finanziellen Ergebnis überschattet. Die Problematik besteht aus dem empfindlichen Gleichgewicht von Herzenswunsch und Einkommen. Kann ich von einer Arbeit nicht leben, kann ich sie auch nicht ausüben. Macht eine Arbeit reich aber unglücklich hat sie trotz vielem Geld keinen Wert.
Ein chinesisches Sprichwort sagt Folgendes:

Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit.

Und mit diesen doch wohl wahren Worten schließe ich den Beitrag und hoffe, dass auch ihr der Arbeit, die euer Herz sich wünscht, nachgehen könnt.

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