Swantje Roersch | Pflanzen
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Projekt »Robuste Liebe« – Gestaltung ist Magie!

Wie das ein oder andere Mal angedeutet, hatte ich vor etwas weniger als einem Jahr jede Menge Projekte, die auf mich zuschossen. Da war meine Abschlussarbeit, von der ich euch demnächst auch noch mal etwas eingehender berichten werde, das Bock drauf Kreativblatt, der Auftrag für IWICE uuuund… die umfassende Gestaltung einer Silberhochzeit.

Einladungen, aus denen Blumen wachsen, Tischdeko, die sich in funkensprühende Flammen verwandelt und Gastgrüße, die in einem Magazin real werden – was mit einer kleinen Idee anfing, verwandelte eine Silberhochzeit in ein magisches Fest.

Aber erst mal alles auf Anfang. Das Thema Silberhochzeit war für mich zu erst etwas unhandlich und kitschig. Ich suchte nach Vergleichen und grübelte über Metaphern. Schließlich stellte ich fest, dass eine 25 Jahre andauernde Liebe am ehesten einer Pflanze gleichkommt, die von einem zarten Sprössling zu einem kräftigen Trieb herangewachsen ist und unter Umständen jede Menge durchmachen musste. Sie erträgt heiße Sommertage ebenso wie Witterung und hält vielleicht auch mal ein Gewitter oder einen Sturm aus. Ich beschloss, dass der Begriff »robust« diesen Zustand sehr gut einfängt.
25 Jahre Ehe sollen jedoch nicht nur das Ende einer 25-jährigen Ära sein, sondern auch der Anfang einer neuen. Eine Pflanze also, die neu erblüht und mit ganz neuer Energie in jede erdenkliche Richtung wachsen kann.

Ein weiteres Motiv kam mir beim Durchsehen alter Hochzeitsfotos: Die Dosen am Wagen, der das Brautpaar in die Flitterwochen trägt! Nicht nur, dass sie Glück bringen sollen, sie haben passender Weise auch noch die Farbe silber. In einer ebensolchen Dose erhielten die Gäste dann ihre Einladung. Sie öffneten die Dose mit der Dosenlasche, und zum Vorschein kam ein kleiner Erdbatzen und eine Stück Samenpapier mit aufgedruckter Einladung. Pflanzten sie nun einen Teil der Einladung in die Dose, wuchsen einige Tage später Wildblumen empor und ließen »eine Liebe neu erblühen«.

Das Dosen Thema wurde dann in der Tischdeko wieder aufgenommen. Diesmal bestand das Etikett der Dose allerdings aus Getränke- und Speisekarte. Vervollständigt wurde das Ganze durch Namensschildchen, die jeweils auf eine Wunderkerze aufgezogen waren, welche die Gäste zum Silberhochzeitstanz alle gemeinsam entzünden konnten!

Um dem Fest und vor allem den 25 vergangenen Jahren ein wenig mehr Nachhaltigkeit und Erinnerungswert zu verleihen, trug ich in Zusammenarbeit mit allen geladenen Gästen Fotos und Texte zusammen und erzählte dann in einem 90-seitigen Silberhochzeits-Magazin Anekdoten und Erlebnisse aus dem gemeinsamen Leben des Brautpaares – Titelstory: die Hochzeit vor 25 Jahren. Jedes Gastpaar sowie das Brautpaar bekamen ein Exemplar ausgehändigt.

Als Abschluss des Gesamtbildes und im Nachgang an die Feier entstand dann noch ein Bildband, in dem alle Eindrücke und Momente der Festlichkeiten verarbeitet wurden. Julia Ahrens stand mir dabei fotografisch treu zur Seite.

Alles in allem war es ein herzergreifendes Projekt! Ihr könnt euch das Ergebnis sowie Auszüge aus dem Magazin und dem Fotobuch gerne auf der Projektseite ansehen.

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Bäume brauchen keine Schuhe


Wieder einmal geht es um den schlechten Menschen. Er verschmutzt die Umwelt, pustet Abgase in die Atmosphäre und macht die Welt ein wenig schlechter. Aber ob ihr es glaubt oder nicht: Der Mensch kann auch anders.

Viele Menschen wirken diesen Freveln entschieden und mit guten Ideen entgegen!
Eine Redensart (die der Bibel entspringt) besagt, man(n) solle einen Sohn zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen – und ich denke, man kann letzteres mit dem geringsten finanziellen und zeitlichen Aufwand bewerkstelligen.

Ich möchte euch hier mal einige sehr einfache und teilweise auch sehr günstige Möglichkeiten aufzeigen, der Umwelt etwas zurückzugeben. Es ist nämlich ganz einfach, neues Leben in die Welt zu setzten, denn Bäume brauchen keine Schuhe – man steckt sie in die Erde und fertig is‘!
Ich habe das Web mal ein wenig »durchforstet« und bin auf so einige grüne Zweige gekommen…

Ein Baum kostet auf dieser Website zum Beispiel nur 3€ und man muss sich nicht einmal die Hände dreckig machen.
Für die, die nicht nur der Umwelt sondern auch sich selbst etwas Gutes tun wollen, gibt es hier schicke und sehr exklusive hölzerne Uhren. Je gekaufter Uhr pflanzt das Unternehmen einen neuen Baum (Spekulativ gesehen holt man mit einem Baum wahrscheinlich so gerade den Umweltschaden wieder rein, der durch die Produktion der Uhr entstanden ist. Andererseits besteht die Uhr nachhaltiger Weise zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen).
Man kann also Bäume kaufen, pflanzen oder auch verschenken – ein ganz netter Ansatz wie ich finde, wenn auch pure Marketingstrategie.
Wie auch die nächste Idee: die Patenschaft für einen Baum. Denn ein Baum muss eben nicht nur gekauft und gepflanzt werden, sondern auch gepflegt und geliebt.
Eine ganz andere Sicht der Dinge vermittelt hingegen die folgende Website. Hier wird damit geworben, einen sogenannten „Baum-Spar-Vertrag“ abzuschließen. Hinter der Idee steckt ein gerissenes Wortspiel und ein ebenfalls netter Gedanke, ganz aus wirtschaftlicher Hinsicht. Im Hintergrund verbirgt sich aber natürlich der Nachteil,  den Baum nach 25 Jahren wieder zu ernten und so der Baumpflanzbewegung nur für die Dauer von 25 Jahren beizuwohnen – ein sehr kapitalistischer Ansatz.

Der Grund, warum ich diesen Artikel überhaupt geschrieben habe, ergab sich durch die letzte Aktion, die ich in dieser Recherche interessant fand. Die Website ITSTH hat eine Aktion gestartet, bei der die Betreiber innerhalb einer Kooperation für 1000 Blogs, die an der Aktion teilnehmen, einen Baum pflanzt.
Und hiermit trägt Knud O’Hara auch schon mal etwas für eine luftigere Umwelt bei und pflanzt ihren ersten Baum! Gut, ich gebe zu, es ist ein wenig indirekt, aber ich denke, ich werde mich auch irgendwann bemühen, einen Sprössling mit meinen eigenen Händen in diese Welt zu pflanzen.

Dank der Zusammenarbeit mit Iplantatree hat ITSTH jetzt einen Baum für Knud gepflanzt! Und was ist mit dir?

Mein Blog hat eine Kiefer gepflanzt.

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Klein aber Oho!

Traumhaft oder? Kleine Pflanzen mal ganz groß!

Was mich an diesem Arrangement von Kakteen und Sprösslingen so fasziniert, ist ihre Vielfalt. Sie sind so unterschiedlich – und doch haben sie alle etwas gemeinsam: sie stehen auf meiner Fensterbank.

Sie stehen zusammen wie eine Gruppe von Leuten, die sich vorher noch nie begegnet sind. Und sie harmonieren gut.

Das eigentliche Thema ist: Diese Pflanzen können ganz groß rauskommen. Wenn mann sie gut pflegt, genug gießt und zum Höchsten der Gefühle vielleicht auch noch umtopft, können sie wirkliche Riesen werden. Wachstum und Entwicklung – das sind die Dinge, die uns voran bringen. Jeder kennt eine Sensation, eine Erfolgsgeschichte oder etwas, von dem man wirklich beeindruckt ist.

Doch wenn man da mal genauer hinsieht, ist bei all diesen Dingen die gleiche Tatsache Fakt. Denn alles, was mal groß herauskommt, hat einmal klein angefangen. So ist es und so muss es auch sein.

Wie schnell man wächst oder wie schnell man sein Ziel erreicht, das kann bis zu einem gewissen Punkt jeder selbst entscheiden und jeder selbst steuern.
Also lasst uns Größe zeigen und über uns hinaus wachsen!

Hier nun wieder ein paar Fotos von meinen lieben. Ich muss sagen, ich bin noch nicht so die Top-Fotografin, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Umso mehr freue ich mich schon auf das Fach Fotografie an meiner Kunstschule Wandsbek!

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