Swantje Roersch | projekt
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Filmprojekt schlägt ein oder »Life is what you make of it«

Endlich ist er fertig.

In unserem Fach »Digitales Filmen« drehte ich im Team mit drei Mitstudentinnen einen kurzen Film. Mit von der Partie waren Ina Hilz, Julia Ahrens und Lea Alica-Gumbold.
Nach der Ideenfindungs-Phase erstellten wir ein Storyboard und dann ging es los. Mit einer Kamera bewaffnet stellten wir uns allen Herausforderungen, die Schauspieler und Locations für uns bereithielten.
Anschließend ging es darum, die richtige Musik zu finden und dann die Filmteile auf eben jene richtig zuzuschneiden. Um euch technische Einzelheiten zu ersparen, will ich es dabei belassen.

Es hat wirklich unheimlich viel Spaß gemacht, im Team zu arbeiten und zu beobachten, wie der Film heranwächst. Nun, wo er fertig ist, schwirren einem schon wieder tausend andere Ideen im Kopf und doch merkt man bei so einem Projekt schnell, warum man für das Fachgebiet Film ein eigenes Studium machen kann.
Ich freue mich, wenn ihr euch den Film einmal anseht. Jeder hat bestimmt seine ganz eigene Interpretation auf Lager. Sofern ihr über den Inhalt unseres Filmes nachdenken müsst bzw. nachdenkt, haben wir alles erreicht, was wir erreichen wollten. Ich freue mich hier oder auch beim Video über Rückmeldungen, Kommentare und Kritik.

Viel Spaß!

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Broschüre für Fischers Fritze

Endlich gibt’s mal wieder was zu gucken hier. Derzeitig schließen wir ein Projekt ab, das mir – und ich denke, ich kann sagen auch den meisten anderen in meinem Semester – eine Menge Spaß gemacht hat. Doch wie bei allen größeren Projekten stecken viele Arbeitsstunden hinter dem Ergebnis.

Aufgabenstellung war, eine Broschüre für einen fiktiven Aussteller auf einer fiktiven Messe zu gestalten. Die Themenwahl sollte sich dabei auf Produkte rund ums Schlemmen beschränken. Obwohl ich selbst kaum Fisch esse und auch darüber nachdenke, den Konsum komplett einzuschränken, wählte ich Fisch und Meeresfrüchte.

Trotzdem hat mir die Arbeit mit dem Thema eine Menge Freude bereitet.

Neben einer ganzen Hand voll eigener Illustrationen nutzte ich auch eigene Fotos. Weitere Bilder stellte mir Fotografin Julia Hoersch zur Verfügung.
Ich finde ihre Arbeit toll – sie erzeugt tolle Bildstimmungen und Farbwelten nach meinem Geschmack. An dieser Stelle sei noch einmal mein Dank ausgerichtet, dass mir eine so renommierte Fotografin ihre Werke zur Verfügung stellt (hier geht es zur Website von Julia Hoersch).

So ist am Ende ein meiner Meinung nach tolles Ergebnis dabei herausgekommen.
Aber am besten schaut ihr es euch wohl selbst an.

Mehr zu diesem Projekt findet ihr auf der Projektseite.

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Spenden mit Geld-zurück-Garantie

Menschen helfen, Geld zur Verfügung stellen, Geld zurück bekommen!

Es gibt vielleicht den einen oder anderen, bei dem es jetzt hoffentlich klingelt: Es geht um Mikrokredite, die jeder von euch nutzen kann, sodass euer Geld nicht auf irgendeinem Konto verrotten muss.

Ich habe die Organisation Kiva für mich entdeckt (nicht ohne den Wink eines gewissen Buches), welche als Vermittlungsstelle zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern dient. Ohne jetzt einen ausführlichen Vortrag über Vor- und Nachteile zu halten, möchte ich euch oder denen, die dieses Prinzip noch nicht kennen, kurz sagen, worum es dabei geht.
Ihr bekommt in diesem Beispiel Menschen vorgestellt, die für ihre Projekte Geld benötigen. Dies kann vom Verkauf von Donuts über den Bau des eigenen Hauses bis hin zum großspurigeren landwirtschaftlichen Anbau sowie An- und Verkauf von Gütern gehen. Diese Menschen stellen dann eine Summe aus, die sie für dieses Projekt benötigen. Als Geber kann man nun ab einem Betrag von 25$ zu dieser Summe beitragen. Das heißt: Ein Mensch hat dann einen oder unter Umständen ganz viele Kreditgeber, die ihm das Geld für die Zeitspanne von 6-18 Monaten zur Verfügung stellen.
Im Anschluss zahlt dieser Mensch das Geld dann wieder zurück und es kann damit entweder wieder ein anderes Projekt unterstützt werden oder man lässt sich das Geld auszahlen (bitte informiert euch genau, falls ihr interessiert seid).Das mag euch spanisch vorkommen mit der Geld-zurück-Garantie. Es ist auch nicht wirklich eine Garantie, aber die Rückzahlungsrate liegt laut Kiva bei 98,13% (2009) und die geprüfte Bonität der Menschen wird im jeweiligen Steckbrief mit angegeben).

Fatou’s Group in Senegal

Ich war begeistert von diesem wirtschaftlichen Projekt und habe umgehend angefangen, bei zwei Krediten mit je 25$ mitzuwirken.
Der eine ist für die Reisplantage von Bunthol, einer Frau aus Kambodscha. Den anderen habe ich für Fatou’s Group aus dem Senegal eingesetzt, die ein Geschäft mit dem An- und Verkauf von Kleidung aufgebaut haben. Diese Frauengruppe hat schon viele Male einen Kredit bei Kiva aufgenommen und ihn auch zurückgezahlt und konnte so mit ihrem Geschäft immer mehr erreichen.

Ich finde, es ist eine unglaublich tolle Sache.
Informationen zur Organisation findet ihr auf der Website von Kiva oder auf der deutschsprachigen Hilfe-Seite von Kiva
Ich bitte euch aber trotzdem, unbedingt noch mal den nächsten Absatz zu studieren.

Selbstständig denken

Ich muss, denke ich, bezüglich des letzten Artikels noch einmal etwas klarstellen: Ihr müsst selbst denken.
Wenn es darum geht, dass ihr Geld spendet, oder sonst irgendetwas tut, um Menschen zu helfen, und dafür eure finanziellen, sachlichen oder auch nur zeitlichen Mittel verwendet, müsst ihr euch erst einmal selbst informieren.
Auch ich habe mich vor meiner Patenschaft und auch vor meinem Mikrokredit informiert, Bewertungen gelesen, Debatten und Diskussionen verfolgt, kurz: beidseitig recherchiert. Kriterien könnten zum Beispiel Auszeichnungen wie das DZI-Spendensiegel oder der Transparenzpreis sein und ihr werdet schnell merken, dass es noch viele weitere Kriterien gibt und dass es da gar nicht mal so einfach ist durchzublicken.

Ich finde es selbst wirklich schade, dass Organisationen das Vertrauen der Menschen immer wieder mit fahrlässigem Umgang mit den Spendengeldern brechen. Und ich denke es gibt bestimmt keine Entwicklungshilfe, die nicht im entferntesten Winkel in irgendeiner Weise auch eine kleine negative Wirkung auf ein System hat. Doch ich finde es wichtig, sich für solche Projekte einzusetzen.

Also: Informiert euch (!) und entscheidet ganz für euch allein, ob ihr für dieses oder jenes eintreten wollt oder nicht.

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