Swantje Roersch | Fotografie
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Strandgewand oder die Bildergeschichte von Frau Wolle

Erst vor Kurzem berichtete ich euch in einem miniziösen Making-Of von einem Shooting am Strand. Nun gibt es hier für euch die ersten überarbeiteten Ergebnisse zu sehen!

Es war mir wichtig, mein Model und das Thema Wolle im richtigen Licht in Szene zu setzen und für ein ganz bestimmtes Feeling zu sorgen. Das Weiche und Flauschige der Wolle sollte transportiert werden und gleichzeitig in die naturelle Umgebung integriert werden.
Da der Shot für das Cover eines fiktiven Wollmagazins dienen sollte, versuchte ich mich an hochformatigen Bildern, obwohl ich intuitiv eine Liebhaberin von Querformaten bin (wie ihr oben seht).

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Sand in den Haaren und Salz auf der Haut

Es ist mal wieder so weit: Klick, klick, klick…
Diesmal war mein Fotografieprojekt, ein Cover für eine Wollzeitung zu fotografieren. Hier seht ihr zum ersten Mal Bilder, die die Arbeit hinter den Fotos zeigen. Dank meines Models, Merle Adam, und meiner Familie als Assistenz, wurde aus dem Shooting am Meer eine erfolgreiche Geschichte und jede Menge Spaß. Mittlerweile sind die Bilder bei mir in der Postproduktion angekommen und warten darauf für euch schick gemacht zu werden.
Ich halte euch auf dem Laufenden. Demnächst gibt es hier jede Menge neuer Fotos und einige Cover zu sehen! Freut euch drauf!

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TDOT, KW & KNUD

Ja, es ist doch schon ein wenig her…– der Tag der offenen Tür am 06. April an der Kunstschule Wandsbek.
Lange habe ich hier nicht mehr berichtet und es ist doch wie mit dem Kontakt zu einem Menschen: Je länger man sich bei ihm nicht meldet, desto schwieriger wird es irgendwann, wieder ein Gespräch aufzubauen. Und genau deshalb werde ich mich disziplinieren, hier mal wieder ein bisschen auf den Putz zu hauen, damit wir im Gespräch bleiben!

Also der Tag der offenen Tür war eigentlich ein TdoT wie jeder andere auch… außer, dass einige von uns ihre Zwischenprüfungsmappen ausstellen durften. Wie schön, endlich sehen andere völlig unbefangene Menschen mal deine Arbeiten! Die meisten Besucher waren wahrscheinlich zukünftige Mitstudenten mit ihren Eltern.
Aber egal welche Mappe durchgeblättert wurde – mich beschlich doch nach und nach ein Gefühl: Noch vor 1,5 Jahren blätterte ich selbst Mappen durch, ohne einen Schimmer, was ich da eigentlich wirklich betrachtete. Und nun sah ich den fachfremden Menschen zu, wie sie die Folien umblätterten. Mal huschte ein Lächeln über die Lippen dieser faszinierten Besucher, mal ein erstauntes Zucken über ihre Brauen. Und doch wurde mir bewusst, dass sie den Umfang und die Intensität des Weges zu den Ergebnissen gar nicht begreifen konnten. Mir war fast als wäre ich statt eines Besuchers in einem Zoo auf einmal das exotische Tier hinter der Scheibe, dessen Welt sich keinem anderen außer seiner selbst erschließen konnte. Und so war ich fast ein wenig traurig, dass sie unser kleines Universum nicht verstehen würden. Es ist halt eben schön. Oder so etwas in der Art.

Wie auch immer. Mir wurde jedenfalls bewusst, wie sehr sich mein Blick auf die Arbeiten, den Weg dahin und das ganze drum herum verändert hat, wie viel Wissen ich nahe meiner Synapsen verdichtet habe und wie sehr mein Auge sich verändert hat. Und ich bin gespannt wie viel anders ich wiederum auf alles blicken werde, wenn noch ein Jahr ins Land gegangen ist, oder zwei oder drei oder zehn. Wie viele Erfahrungen ich noch horten werde und wie mich das Ganze vielleicht in der Gesamtheit verändert.

Das 5. Semester ist jetzt in vollem Gange und wir haben so einige neue Fächer: neben Fotografie Teil II und einer neuen Einheit Werbung gibt es noch die Fächer Webdevelopment, Strategische Markenbildung und Social Marketing zu bestreiten. Ganz klar zu spüren ist, dass wir uns von der künstlerischen über die kreative jetzt sehr in die strategische Richtung bewegen. Aber auch in diesem Semester wird es mehr zu sehen geben, als ein paar Stücke Papier! Lasst euch überraschen…

(Fotos: Christian Friedrich)

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Back To The Future

Ein Shooting, das meine Einstellung zu mir selbst verändern sollte, war unser Berufsportraitshooting. Dass auf meinen Bildern kein Beruf abgebildet ist, hat seine Wurzeln dabei in den inhaltlichen Zusammenhängen.

Fotografieunterricht: Studioportrait zum Thema Berufe war an der Tagesordnung. Wir hatten 2,5 Stunden Zeit, um einen Beruf oder einen Charakter umfangreich darzustellen. Mein Konzept beruhte dabei allerdings auf einem anderen Ansatz: Was macht die Berufswelt mit uns? Fakt ist doch: Uns werden immer mehr die Fähigkeiten von Maschinen abverlangt, wir werden immer mehr von Maschinen dominiert und wir verlieren immer mehr den Bezug zu uns selbst. Ich wollte Kälte vermitteln, Anonymität.
Meine erste Idee dazu war, mein Model wie einen Roboter komplett silbern anzumalen. So rutschte ganz unbemerkt die zusätzliche Herausforderung des Bodypaintings in den Zeitplan. Mit Rauch und Seifenblasen wollte ich die Stimmung unterstreichen, Federwimpern sollten die Mimik unterstützen.

Die Technik legte so einige Steine in den Weg, aber Dank einer Spitze-Assistenz, einem Super-Model und einem kleinen Quäntchen Glück kam die ganze Aktion dann zu einem Ergebnis, von dem ich selbst nie zu träumen gewagt hätte.

Ihr findet diese Arbeit natürlich auch im vollen Format in meinen Arbeitsproben.

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Fashionportrait

Endlich ist es soweit! Mein erstes Shooting hat stattgefunden und gleich darauf noch ein zweites! Neben einer ganzen Menge Arbeit und Organisation war das Ganze ein riesen Spaß! Shootingplan aufstellen, Technik zurecht fummeln, Wetter checken – das war die letzten Schritte nach der Erstellung meines Konzeptes und vor dem großen Tag, an dem es losgehen sollte. Dann war es soweit und ich musste feststellen, dass ein Shooting in einer alten Fabrikhalle bei wechselndem meistens schlechten Licht ohne Assistent kein Klacks ist. Und eine Woche später durfte ich dann feststellen, wie so etwas mit einer ebenso guten Location, perfektem Licht und zwei Assistenten abläuft. Das war ein schöner Erfolgsmoment. Und ich muss gestehen, dass es mir – auch wenn es vermeintlich nicht mein Lieblingsfach ist – eine riesen Menge Spaß gemacht hat. Momente einzufangen und festzuhalten, um sie immer wieder zu betrachten, ist doch auf eine Art ein Wahnsinn. Und so werden diesen beiden Shootings hoffentlich noch viele erfolgreiche folgen.

Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten, meinem klasse Model, meinen beiden familiären Assistenten, dem Verleihenden seines Objektives und dem Theaterfundus für das Ausleihen von Kleidungsstücken herzlichst danken!

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Von Null auf Hundert oder wie man sein Schweigen heraus schreit

Zwischen Illusion und Wirklichkeit,
Mit wenig Geld und wenig Zeit.
Lebt es sich von Tag zu Tag,
Schwer – so leicht man es auch nehmen mag.

Diese Worte verfasste ich vor einigen Monaten und ich erkenne immer wieder eine gewisse Wahrheit in ihnen. So sind es doch eben jene eng mit einander agierende Faktoren, Zeit und Geld, die uns alle fest im Griff haben und eines jeden Alltag bestimmen. Und so ist es einzig und allein die Wahl der Prioritäten, die diese Abhängigkeit, den Lauf im Hamsterrad und den Fall in einen bodenlosen Abgrund von Stress, Kommerz und Rausch außer Kraft setzen kann.

Freunde, ich hätte doch tatsächlich fast vergessen, was wichtig ist. Wenn man sein Leben vor lauter Hektik nicht teilt und die Erlebnisse, für die man Zeit und Geld aufwendet, anderen Menschen verschweigt, hinterlässt man auch keine Spuren im Sand. Gedanken zu teilen, ist wie der Abwurf von Ballast, gibt uns Auftrieb und schafft neue Kapazitäten in unseren Köpfen.

Und um dies zu tun, habe ich dieses Blog ja schließlich eingerichtet. Es ist ja auch nicht so, dass es nichts zu erzählen gäbe. Allerdings bildet man sich irgendwann ein, beim Zeit sparen verwirke man automatisch die Möglichkeit, sich welche zu nehmen. Und so ist es irgendwann unabdingbar, diesen Kreis zu durchbrechen.
In den nächsten Tagen werden also eine Menge aufgestaute Werke und Gedanken hier auftauchen, an denen ihr euch hoffentlich erfreuen könnt. Neben den ersten Fotografie-Ergebnissen werden zum Beispiel Arbeitsprozesse, Plakate und ein paar Basteltips zu sehen sein. Freut euch drauf!
Eure Knud

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Von Möwenschiss und Kreuzfahrtjunkies

Es ist so, es bleibt so und das ist gut so, Basta! 17 Rubriken, angebliche 140 Seiten und eine Menge Blindtext. Aber es ist mehr als das.

In Typografie stand für uns am Ende des Semesters die Königsdisziplin an: das Editorialdesign. Die Magazingestaltung vereint diverse gestalterische Fähigkeiten zu einem geballten Mammutprojekt. Es geht nicht nur um die Anordnung, Größe und Relation von Bildern und Typo sondern auch um Schriftmischung, mikrotypografische Feinabstimmung und ein Gesamtkonzept. »Gute Lesetypografie ohne Schnörkel« so rekapituliere ich das grundsätzliche Übungsziel nach dieser Einheit.

Inhaltlich sind in meinem Heft das Editorial, die Headlines, Zitate und Bildunterschriften getextet, sowie Anzeigen erstellt worden. Der Artikelinhalt wird von Blindtext dargestellt. Die Gestaltung des gesamten Heftes habe ich exemplarisch am Layout des Titelthemas und mit eigenen Bildern zum Thema inszeniert.

Hier geht’s zum kompletten Magazin!
(
Es geht bei der Ansicht nicht um’s Lesen sondern um die Gestaltung.)

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