Swantje Roersch | Arbeit
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Faulheit allein ist göttlich?

Jeder hat Ziele in seinem Leben und jeder arbeitet auf eine andere Art und Weise und in einem anderen Umfang dafür. Das Ideal von Erfolg, Macht und Reichtum ist dabei aber oft ein Griff zu den Sternen. Gut, wenn die Arbeit einen fliegen lässt.

In der letzten Zeit scheine ich unter einem Haufen von Arbeit zu ersticken und doch macht sie mich glücklich. Die Arbeit, an der ich sitze, lässt mich die Zeit vergessen. Am liebsten würde ich jede der 24 Stunden, die einen Tag bilden, mit meinen Aufgabenbereichen füllen.

Es geht bei dem ganzen Thema eigentlich um pure Motivation. »Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.« – diese Floskel ist nicht umsonst entstanden. Stehen wir mit ganzem Herzen hinter einer Sache, können wir so gut wie alles erreichen. Das ist zwar nicht faktisch bewiesen, aber eine Theorie ich bekräftigen möchte.
Jeder Mensch besitzt etwas, dass er besonders gerne macht oder besonders gut kann. Wir haben alle unsere Stärken.
Es muss auch nichts damit zu tun haben,  ein Fußballstar oder technisch begabt zu sein oder einem bestimmten Geschlecht oder Bildungsgruppe anzugehören. Es sind vielleicht auch unscheinbare Dinge wie Empathie oder Verständnis oder ein besonders unempfindliches Gemüt. Auf der emotionalen Ebene versteckt sich sicherlich viel mehr Potenzial. Eigene Motivation, Ehrgeiz, Fleiß und ein bisschen Optimismus sind, denke ich, Faktoren, die es fast jedem ermöglichen, fast alles zu schaffen.

Natürlich macht viel Arbeit einsam. Zumindest, wenn man sich nicht dagegen wehrt. Die Fähigkeit, sich Zeit zu nehmen, ist vielleicht viel wichtiger als Zeit zu haben. Und Zeit zu teilen statt sie zu verschwenden ist wohl der Schlüssel zu einem Leben, das gleicher Maßen durch andere Menschen als auch Beziehungen gefüllt wird statt nur mit dem Hinnehmen eines Alltagstrottes.

Die Arbeit kann allerdings etwas unheimlich Befriedigendes sein. Du solltest immer das tun, was dein Herz bewegt. Dieser Aspekt wird leider immer von Kommerz und von der Abhängigkeit vom finanziellen Ergebnis überschattet. Die Problematik besteht aus dem empfindlichen Gleichgewicht von Herzenswunsch und Einkommen. Kann ich von einer Arbeit nicht leben, kann ich sie auch nicht ausüben. Macht eine Arbeit reich aber unglücklich hat sie trotz vielem Geld keinen Wert.
Ein chinesisches Sprichwort sagt Folgendes:

Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit.

Und mit diesen doch wohl wahren Worten schließe ich den Beitrag und hoffe, dass auch ihr der Arbeit, die euer Herz sich wünscht, nachgehen könnt.

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Man erntet, was man sät!

Ich denke, jeder von uns hat es schon mal erlebt, wenn man in einer Situation steckt, in der man das Gefühl hat, auf eine Wand zu zu laufen. Ob zu wenig Geld, zu viel Arbeit oder einfach eine ereignisreiche Zeit: Anstrengungen fordern irgendwann ihren Tribut.
Und wenn ihr an diesem Punkt angekommen seid, ist das einzige was zählt, nicht aufzugeben, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und sich nicht etwas anderem zuzuwenden. Kurze Pause und weiter geht’s im Lauf der Welt!

Was ich in meinem relativ kurzen Leben schon lernen durfte, was auch kein Geheimnis ist, aber was ich euch mit Nachdruck noch mal ins Gedächtnis zurückrufen will: Man erntet was man sät.

Obiges Beispiel zeigt, wie viel man zurück bekommt, wenn man sein Herz an etwas hängt. Aus toten Pflanzenlandschaften sprossen mir plötzlich kleine urig aussehende Pflänzchen; eine Palme, die trotz ihrer geringen Größe umzukippen drohte, gewann das Doppelte an Größe und wurde standhaft, und ein Kaktus dem ich einmal mehr Aufmerksamkeit schenkte, strotzt nun geradezu vor Blüten.

Wenn euer Herz also an etwas hängt, arbeitet dafür und lebt dafür, denn ihr bekommt all das irgendwann wieder zurück!

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