Swantje Roersch | Gedanken
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Bäume brauchen keine Schuhe


Wieder einmal geht es um den schlechten Menschen. Er verschmutzt die Umwelt, pustet Abgase in die Atmosphäre und macht die Welt ein wenig schlechter. Aber ob ihr es glaubt oder nicht: Der Mensch kann auch anders.

Viele Menschen wirken diesen Freveln entschieden und mit guten Ideen entgegen!
Eine Redensart (die der Bibel entspringt) besagt, man(n) solle einen Sohn zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen – und ich denke, man kann letzteres mit dem geringsten finanziellen und zeitlichen Aufwand bewerkstelligen.

Ich möchte euch hier mal einige sehr einfache und teilweise auch sehr günstige Möglichkeiten aufzeigen, der Umwelt etwas zurückzugeben. Es ist nämlich ganz einfach, neues Leben in die Welt zu setzten, denn Bäume brauchen keine Schuhe – man steckt sie in die Erde und fertig is‘!
Ich habe das Web mal ein wenig »durchforstet« und bin auf so einige grüne Zweige gekommen…

Ein Baum kostet auf dieser Website zum Beispiel nur 3€ und man muss sich nicht einmal die Hände dreckig machen.
Für die, die nicht nur der Umwelt sondern auch sich selbst etwas Gutes tun wollen, gibt es hier schicke und sehr exklusive hölzerne Uhren. Je gekaufter Uhr pflanzt das Unternehmen einen neuen Baum (Spekulativ gesehen holt man mit einem Baum wahrscheinlich so gerade den Umweltschaden wieder rein, der durch die Produktion der Uhr entstanden ist. Andererseits besteht die Uhr nachhaltiger Weise zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen).
Man kann also Bäume kaufen, pflanzen oder auch verschenken – ein ganz netter Ansatz wie ich finde, wenn auch pure Marketingstrategie.
Wie auch die nächste Idee: die Patenschaft für einen Baum. Denn ein Baum muss eben nicht nur gekauft und gepflanzt werden, sondern auch gepflegt und geliebt.
Eine ganz andere Sicht der Dinge vermittelt hingegen die folgende Website. Hier wird damit geworben, einen sogenannten „Baum-Spar-Vertrag“ abzuschließen. Hinter der Idee steckt ein gerissenes Wortspiel und ein ebenfalls netter Gedanke, ganz aus wirtschaftlicher Hinsicht. Im Hintergrund verbirgt sich aber natürlich der Nachteil,  den Baum nach 25 Jahren wieder zu ernten und so der Baumpflanzbewegung nur für die Dauer von 25 Jahren beizuwohnen – ein sehr kapitalistischer Ansatz.

Der Grund, warum ich diesen Artikel überhaupt geschrieben habe, ergab sich durch die letzte Aktion, die ich in dieser Recherche interessant fand. Die Website ITSTH hat eine Aktion gestartet, bei der die Betreiber innerhalb einer Kooperation für 1000 Blogs, die an der Aktion teilnehmen, einen Baum pflanzt.
Und hiermit trägt Knud O’Hara auch schon mal etwas für eine luftigere Umwelt bei und pflanzt ihren ersten Baum! Gut, ich gebe zu, es ist ein wenig indirekt, aber ich denke, ich werde mich auch irgendwann bemühen, einen Sprössling mit meinen eigenen Händen in diese Welt zu pflanzen.

Dank der Zusammenarbeit mit Iplantatree hat ITSTH jetzt einen Baum für Knud gepflanzt! Und was ist mit dir?

Mein Blog hat eine Kiefer gepflanzt.

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Praktikum bringt die Ferien um

Es ist Mord – mein eigener Mord an den 5-wöchigen Ferien. Ich werde weder schwarz tragen noch in irgendeiner anderen Weise trauern, denn das schlichte Ausbleiben meiner Ferien ist Ergebnis meiner Planung und wird mir auf der Kehrseite der Geschichte strahlende Augen voller Freude und Elan bescheren.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt: Was ist da los?
Es ist einiges los, denn neben meinem Job bei buchner werde ich für diese fünf Wochen einen weiteren Betrieb näher kennenlernen. Schon diese Woche habe ich mein Praktikum bei der Werbeagentur LemonDesign in Kiel begonnen. In den fünf Wochen werde ich viele neue Facetten meiner zukünftigen Branche kennen- und lieben lernen und eine Menge neuer Erfahrungen mitnehmen. Nach den ersten zwei Tagen bin ich mehr als zuversichtlich, dass diese Erwartungen meinerseits erfüllt werden.

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Never say never!

Jeder von uns benutzt gerne das Wort »nie«, weil es so bedeutungsstark ist. Wir sprechen unserer Meinung oder unserer Aussage etwas Ewiges Unverändebares zu und sicherlich möchte unser Unterbewusstsein damit oft moralische Ansichten bekräftigen.

Gerade in jungen Jahren sind die Vorsätze vermutlich mächtig: Ich werde niemals einen Jungen küssen, mir die Haare färben, Alkohol trinken, rauchen, wie meine Eltern werden, dieses oder jenes nie tun. Das wird nie was, die Welt wird nie besser werden und es wird dafür nie eine Lösung geben.
Was wir dabei vergessen, ist, dass wir uns so selbst Grenzen setzen und Möglichkeiten oder den Glauben an etwas nehmen. Aber irgendwann, wenn unser Horizont sich erweitert, unser Geist reift oder sich unser Leben durch neue Erfahrungen und Einflüsse bereichert oder wir  uns schlicht weg verändern, wandelt dies oft unsere Sicht der Dinge. Es führt also der wohl natürlichste Effekt der Welt dazu, dass wir unsere für ewig geglaubten Ansichten über Bord schmeißen.

Natürlich könnte man sagen, dass man sich auf diese Weise nicht selbst treu bleibt – schließlich bricht man mit dem leisen Versprechen, das man an dieses Wort »nie« hängt. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass wir unsere Ansichten mal verwerfen und uns für andere Meinungen oder Ideen öffnen – selbst wenn es nur dazu dienen sollte, seine ursprüngliche Meinung zu festigen. Dieses Verwerfen von dem, was wir annehmen und was wir glauben, macht uns erst zu Menschen.

Und so ist es doch vielleicht besser, wir bleiben der Vielfältigkeit unserer Mitmenschen, unserer Umwelt und unseres eigenen geistigen Potenzials von vornherein geöffnet.
Nicht umsonst wird man belehrt mit den Worten „sag niemals nie“.
In diesem Sinne: auf ein Umdenken!

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Babypause bei Knud: Stiftung Katzentest mit SEHRGUT

Ja, ihr Lieben, ihr habt ja jetzt doch ein Weilchen nicht von mir gehört. Das tut mir auch sehr Leid, aber so etwas passiert meistens nicht ohne Grund. In diesem Fall habe ich eine ganz entzückende und zuckersüße Entschuldigung: das kleine Katzenmädchen Sehrgut. Ja, sie heißt Sehrgut.

Ihren skurrilen Namen mit Würde tragend – das Schimpfen mit ihr ist das reinste Paradox – ist die kleine Maus wohl das Beste, was uns passieren konnte. Nach einer mühsamen Fahrt aus Poppenbüttel, tollt sie nun im heimischen Wohnzimmer herum, klettert an der Rückseite der Couch rum, knabbert an allem Möglichen herum und versucht ihren eigenen Schwanz einzufangen – eben eine kleine Dame, die den Schalk im Nacken sitzen hat.

Aber das gerade mal 10 Wochen alte kleine Ding kann auch anders: Sobald ihr die riesigen Augen schwer werden, wird sie zum Kuscheltiger. Sie ist kern gesund, frisst wie ein Scheunendrescher, findet ihr Katzenklo und ist so auf dem besten Weg in ein langes, glückliches und bekuscheltes Leben.

Sehr gut, kleine Sehrgut!

 

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Man erntet, was man sät!

Ich denke, jeder von uns hat es schon mal erlebt, wenn man in einer Situation steckt, in der man das Gefühl hat, auf eine Wand zu zu laufen. Ob zu wenig Geld, zu viel Arbeit oder einfach eine ereignisreiche Zeit: Anstrengungen fordern irgendwann ihren Tribut.
Und wenn ihr an diesem Punkt angekommen seid, ist das einzige was zählt, nicht aufzugeben, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und sich nicht etwas anderem zuzuwenden. Kurze Pause und weiter geht’s im Lauf der Welt!

Was ich in meinem relativ kurzen Leben schon lernen durfte, was auch kein Geheimnis ist, aber was ich euch mit Nachdruck noch mal ins Gedächtnis zurückrufen will: Man erntet was man sät.

Obiges Beispiel zeigt, wie viel man zurück bekommt, wenn man sein Herz an etwas hängt. Aus toten Pflanzenlandschaften sprossen mir plötzlich kleine urig aussehende Pflänzchen; eine Palme, die trotz ihrer geringen Größe umzukippen drohte, gewann das Doppelte an Größe und wurde standhaft, und ein Kaktus dem ich einmal mehr Aufmerksamkeit schenkte, strotzt nun geradezu vor Blüten.

Wenn euer Herz also an etwas hängt, arbeitet dafür und lebt dafür, denn ihr bekommt all das irgendwann wieder zurück!

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Spenden mit Geld-zurück-Garantie

Menschen helfen, Geld zur Verfügung stellen, Geld zurück bekommen!

Es gibt vielleicht den einen oder anderen, bei dem es jetzt hoffentlich klingelt: Es geht um Mikrokredite, die jeder von euch nutzen kann, sodass euer Geld nicht auf irgendeinem Konto verrotten muss.

Ich habe die Organisation Kiva für mich entdeckt (nicht ohne den Wink eines gewissen Buches), welche als Vermittlungsstelle zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern dient. Ohne jetzt einen ausführlichen Vortrag über Vor- und Nachteile zu halten, möchte ich euch oder denen, die dieses Prinzip noch nicht kennen, kurz sagen, worum es dabei geht.
Ihr bekommt in diesem Beispiel Menschen vorgestellt, die für ihre Projekte Geld benötigen. Dies kann vom Verkauf von Donuts über den Bau des eigenen Hauses bis hin zum großspurigeren landwirtschaftlichen Anbau sowie An- und Verkauf von Gütern gehen. Diese Menschen stellen dann eine Summe aus, die sie für dieses Projekt benötigen. Als Geber kann man nun ab einem Betrag von 25$ zu dieser Summe beitragen. Das heißt: Ein Mensch hat dann einen oder unter Umständen ganz viele Kreditgeber, die ihm das Geld für die Zeitspanne von 6-18 Monaten zur Verfügung stellen.
Im Anschluss zahlt dieser Mensch das Geld dann wieder zurück und es kann damit entweder wieder ein anderes Projekt unterstützt werden oder man lässt sich das Geld auszahlen (bitte informiert euch genau, falls ihr interessiert seid).Das mag euch spanisch vorkommen mit der Geld-zurück-Garantie. Es ist auch nicht wirklich eine Garantie, aber die Rückzahlungsrate liegt laut Kiva bei 98,13% (2009) und die geprüfte Bonität der Menschen wird im jeweiligen Steckbrief mit angegeben).

Fatou’s Group in Senegal

Ich war begeistert von diesem wirtschaftlichen Projekt und habe umgehend angefangen, bei zwei Krediten mit je 25$ mitzuwirken.
Der eine ist für die Reisplantage von Bunthol, einer Frau aus Kambodscha. Den anderen habe ich für Fatou’s Group aus dem Senegal eingesetzt, die ein Geschäft mit dem An- und Verkauf von Kleidung aufgebaut haben. Diese Frauengruppe hat schon viele Male einen Kredit bei Kiva aufgenommen und ihn auch zurückgezahlt und konnte so mit ihrem Geschäft immer mehr erreichen.

Ich finde, es ist eine unglaublich tolle Sache.
Informationen zur Organisation findet ihr auf der Website von Kiva oder auf der deutschsprachigen Hilfe-Seite von Kiva
Ich bitte euch aber trotzdem, unbedingt noch mal den nächsten Absatz zu studieren.

Selbstständig denken

Ich muss, denke ich, bezüglich des letzten Artikels noch einmal etwas klarstellen: Ihr müsst selbst denken.
Wenn es darum geht, dass ihr Geld spendet, oder sonst irgendetwas tut, um Menschen zu helfen, und dafür eure finanziellen, sachlichen oder auch nur zeitlichen Mittel verwendet, müsst ihr euch erst einmal selbst informieren.
Auch ich habe mich vor meiner Patenschaft und auch vor meinem Mikrokredit informiert, Bewertungen gelesen, Debatten und Diskussionen verfolgt, kurz: beidseitig recherchiert. Kriterien könnten zum Beispiel Auszeichnungen wie das DZI-Spendensiegel oder der Transparenzpreis sein und ihr werdet schnell merken, dass es noch viele weitere Kriterien gibt und dass es da gar nicht mal so einfach ist durchzublicken.

Ich finde es selbst wirklich schade, dass Organisationen das Vertrauen der Menschen immer wieder mit fahrlässigem Umgang mit den Spendengeldern brechen. Und ich denke es gibt bestimmt keine Entwicklungshilfe, die nicht im entferntesten Winkel in irgendeiner Weise auch eine kleine negative Wirkung auf ein System hat. Doch ich finde es wichtig, sich für solche Projekte einzusetzen.

Also: Informiert euch (!) und entscheidet ganz für euch allein, ob ihr für dieses oder jenes eintreten wollt oder nicht.

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Kinder, Not, Hilfe oder warum es für ein Kind den Unterschied macht

Ja, ich habe es getan. Ich bin Studentin und brauche nach Klischee eigentlich selbst das Geld, aber ich habe es getan.

Wie ich euch schon berichtete, habe ich das Buch „Die Hälfte des Himmels“ bestellt – und jetzt auch gelesen. Hinten auf dem Einband stand ein Zitat von George Clouney:
„Ich glaube, wer „Die Hälfte des Himmels“ gelesen hat, kann einfach nicht mehr tatenlos herumstehen.“

Auch in der zwei-teiligen Dokumentation „Half the Sky“ berichten verschiedene Leser von dieser Erfahrung. Ich hielt diese Aussagen zu erst für eine gewöhnliche PR-Strategie, musste aber relativ schnell feststellen, dass an ihr sehr viel mehr dran ist, als es sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Tatsächlich habe ich das Gefühl – so übertrieben es sich anhört – dieses Buch verändert etwas in meinem Leben. Und wenn es nur ein neues Bewusstsein für die Welt um mich herum und ein Tatendrang ist, der mich den ganzen Tag verfolgt.

Vielleicht hat nicht nur dieser Tatendrang, sondern auch die Tatsache, dass mir schon von klein auf beigebracht wurde, etwas von meinem Hab und Gut zu teilen (unter anderem in Form von kleinen Spenden aus meinem Spartopf), dazu geführt, das ich in den letzten Tagen eine Entscheidung getroffen habe: Ich habe die Patenschaft für ein kleines Mädchen in Äthiopien übernommen.

Die Menschen um mich herum haben mir zum Großteil davon abgeraten – ich sei jung, Studentin, könnte ja auch spenden wenn ich „richtig Geld verdiene“.

 

Aber darum geht es nicht. Ich glaube, es geht nicht darum, dass man wartet, bis der „richtige Zeitpunkt“ ist. Es gibt auch eigentlich keine Ausreden. Jeder kann helfen! Es dreht sich (bei meinem Beispiel) um 31 Euro im Monat und wenn man möchte auch um einen Briefkontakt. 31 Euro – das ist so viel wie der Verdienst von zwei Mal im Monat Plasmaspenden oder einmal auf ein romantisches Essengehen verzichten oder wie der Eintrittspreis für 2 Personen 3D-Kino. Und wenn euch 31 Euro zu viel sind, dann könntet ihr euch zusammenschließen. Mit 6 Leuten braucht ihr nur noch 5 Euro monatlich entbehren.

Natürlich rettet man damit nicht den Planeten, aber man ermöglicht dafür einem Kind ein Leben, seine Bildung und so eine Chance, sich aus seiner Situation selbst zu befreien. Und ich glaube, für dieses eine Kind, macht es einen Unterschied.

Es reicht mir auch erst mal schon, wenn ihr jetzt nur ein bisschen nachdenkt.

Die Kindernothilfe ist nach meinen Recherchen eine vertrauenswürdige Organisation.
Hier geht’s für weitere Infos zur Website der Kindernothilfe!

Ach ja,… und ihr müsst dieses Buch lesen!

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Alles neu macht der Mai…

Ihr habt ganz richtig festgestellt, dass wir April haben und nicht Mai – und doch sehne ich mir den Mai herbei!

Mit Frühlingsgefühlen und dem Wunsch nach einem lauen Sommerlüftchen, gibt auch Knud sich einem Klimawandel hin. Das, was uns Menschen wohl am allermeisten beeinflusst, ist Veränderung. Und so sollten wir diese nicht scheuen, sondern suchen, denn sie erweitert unseren Horizont und macht uns zu dem, was wir sind, gibt uns aber genauso die Chance, das, was wir sind, grundlegend oder nur durch kleine Erfahrungen zu ändern.

Eine Veränderung zieht jedoch meistens Folgen mit sich. Das können positive oder negative sein – und ich hoffe in diesem Fall, dass es positive sind!

Was hat sich geändert? Auf mobilen Geräten ist die Darstellung nun deutlich schlichter – die Artikel brauchen weniger Zeit, um geladen zu werden und sind übersichtlicher. Am Laptop, PC oder Mac könnt ihr Knud nun in zarten Farben und heller Umgebung betrachten.

Knud hat außerdem nun ein Impressum – sie ist somit jetzt auch rechtlich voll korrekt!

Besucht mich auf Facebook. Ihr könnt dort meine Seite abonnierten oder über den Blog ein E-Mail Abonnement einrichten – so bekommt ihr alles was hier passiert direkt in euer Postfach geschickt!

Ich freue mich, wenn es euch gefällt, und ebenso, wenn ihr dies mitteilt!

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Aus der Traum- …

-GmbH muss ich mich in tiefer Traurigkeit verabschieden. Dachte ich vor einigen Tagen noch, ich würde dort wenigstens bis zum nächsten großen Lebensumbruch aushalten, so betrete ich diese geweihten Hallen fortan nur noch als Gast statt als Frühstücksbuffet-Köchin. Solltet ihr dort also einen Brunch planen, kann ich euch dies nur empfehlen, werde euch aber leider nicht mehr dort empfangen.

Grund für diesen Katzenjammer ist die Kehrseite der Medaille: Ich habe einen neuen Job – und was für einen. Ich arbeite ab jetzt 20 Stunden die Woche bei dem Verlag buchner als Werkstudentin – das heißt quasi: mein Studium und der Arbeitsplatz stehen zueinander in Symbiose. Ich darf also meiner Tätigkeit als Kommunikationsdesignerin auch im Nebenjob nachgehen und lerne so noch so einiges dazu 🙂

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Teilen macht Freu(n)de!

Sogar Facebook sagt es uns: Teile! Mit Freunden teilen, mit Fremden teilen – mit wem wir irgendetwas teilen ist doch eigentlich egal…

Wenn es um unser Privatleben geht, würde ich fast sagen: Nein, es ist nicht egal. Und es gibt auch Dinge, die man vielleicht als Privatsphäre einstuft. Aber wenn es um den Alltag geht, kann ich nur sagen: Teilt alles, was ihr habt, mit jedem, der es braucht.

Schon mal drüber nachgedacht, liebe Busbenutzer ohne Monatskarte, dass man die Fahrkarte beim Aussteigen jemandem in die Hand drücken kann, der gerade beim Busfahrer bezahlen will? Ihr braucht sie meistens eh nicht mehr. Genau so wie ein Parkticket, das noch über eine Stunde zu leben hat. Oder einen Apfel, den ihr nicht leiden mögt, weil er nicht den richtigen Rot-Ton hat – den nimmt ein Bedürftiger sicherlich gerne.

Teilen ist also gar nicht anderes als Recycling, Second Hand und eine Handlung gegen die Wegwerfgesellschaft und den Überfluss.

Das Gleiche trifft auf Informationen zu. Wenn ihr etwas für euch herausgefunden habt, ihr Ausbilder seid oder Vorgesetzter oder vielleicht sogar Lehrer oder vielleicht auch einfach nur jemand der weiß, dass die Kartoffeln aus Supermarkt X fünf Minuten länger kochen müssen, dann teilt euch mit! Teilt die Informationen mit anderen. Natürlich muss man im Leben auch eigene Erfahrungen machen, aber wie viel mehr kann ein Mensch erreichen, wenn er nicht alles selbst herausfinden muss, sondern die Erfahrungswerte eines anderen mit einbeziehen kann?

Also, ich rufe euch hiermit dazu auf: Teilt was ihr habt und nicht mehr braucht, denn Teilen macht Freu(n)de!

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