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Unterwegs in der Welt

Die neusten Artikel
Lass dich treiben…

IWICE geht an den Markt!

Das Startup IWICE, das Chris und ich seit dem Frühjahr letzten Jahres gestalterisch aufbauen und betreuen, startet jetzt so richtig durch!

So schnell kann es manchmal gehen… Gestern sitzen wir noch am Verhandlungstisch und sprechen über ein Logo und heute geht IWICE an den Markt mit einer tollen Produktpalette einem super schönen Packaging und jeder Menge stylischem Verkaufsmaterial! Ein knappes Jahr ist ins Land gegangen und bei uns in der Designabteilung hat sich noch so einiges getan.
Die Eisbecher durfte ich noch einmal komplett überarbeiten. Hier könnt ihr euch angucken, wie die damals runden Becher in der ersten Runde von uns gestaltet wurden.
Wir wie auch IWICE haben seitdem eine ganz schön intensive Entwicklung hingelegt. Ich war nun schon einige Male bei den drei Teammitgliedern in Klagenfurt und konnte das Eis vor kurzem auch endlich probieren – lecker Zeug!

Ich denke, ich kann sagen, es bleibt weiter spannend. Nachdem das Eis nun bald in Österreich in den Einzelhandel geht, könnt ihr es online auch schon in Deutschland bestellen – zugegeben, so richtig lohnt sich das erst ab 15 Bechern. Aber man kann sich ja im Büro zusammentun..

Demnächst werde ich die Projektseite überarbeiten und ihr könnt das fancy Design bewundern! Freut euch also auf das Eis und auf weitere Berichte – ich halte euch auf dem Laufenden!

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»Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen – Anregungen zur Achtsamkeit«

Und schon wieder, muss ich euch von einem Bestseller berichten! Warum ich so viel lese zur Zeit? Meine Anspannung weicht immer mehr einer Gelassenheit, die es mir erlaubt, in guten Büchern zu versinken und Tee zu trinken – ganz ohne Hast.

Und genau darum geht es auch in dem neusten Buch von Frank Berzbach „Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen – Anregungen zur Achtsamkeit“. Nach »Kreativität aushalten – Psychologie für Designer«, dem ersten tollen Werk von Berzbach, das ich gelesen habe, beleuchtet der Autor dieses Mal nicht so stark den Alltag und die Arbeitsweise eines kreativen Menschen, sondern geht vielmehr auf den allgemeinen Wandel unserer Arbeitswelt ein und wie wir damit umgehen. Er zitiert und kommentiert die Erfahrungen von etlichen großen Köpfen und legt die Gewichtung dabei ganz besonders auf die Grundsätze von Zen, die Erkenntnisse von Mönchen und Gelehrten sowie die Lehren des Buddhismus und Teeismus. Da ich auch bei diesem Buch keine Spoilerei betreiben möchte und euch unvoreingenommen auf das gute Stück loslassen möchte, sei nur so viel gesagt: Es lohnt sich und es wird euer Leben sicher ein Stück weit verändern. Wie schon der Titel verrät, richtet sich das Buch hauptsächlich an kreative Leute, aber ich bin mir sehr sicher, dass auch ein Jedermann jede Menge Weisheit in diesem guten Stück findet.
Für Liebhaber von einem ehrlichen echt gedruckten Buch und besonderer Haptik ist das Cover des Ganzen außerdem eine echte Offenbarung! Ein sanfter Einband und Metallic-Effekte versüßen euch das Leseerlebnis. Auch im Inneren kommt ein Fan der guten Gestaltung auf seine Kosten: Wichtiges wird zitiert und hervorgehoben und eine übersichtliche Navigation sorgt für kontinuierlichen Durchblick!
31Sollte ich euch heiß gemacht haben, könnt ihr es gleich hier bestellen!

Lest auch meinen Artikel zu »Kreativität aushalten« oder werft einen Blick in die Special Edition, die ich während meines Studiums im Rahmen des Faches Art Direction für das Buch entworfen habe.

 

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Ist wirklich alles schön und gut?

Schön und gut sind wohl zwei der ältesten Rivalen ever! Egal in welchem Bereich – sie konkurrieren, seit wir denken können, und das in fast jedem Bereich unseres Lebens. Können die beiden nicht einfach Freunde werden?

Je länger ich nun in meinem Beruf arbeite und je mehr mir die Bedeutung meiner Arbeit bewusst wird, desto öfter frage ich mich, wie ein Produkt oder eine Marke im gesellschaftlichen Zusammenhang steht.
Mein Wunsch und mein ständiges Bestreben ist, mit meiner Arbeit – mit Design – Gutes zu tun, etwas zu bewirken und (wenigstens ein kleines bisschen) die Welt zu verändern. Und ich weiß, dass ein direkter Weg dorthin die sachgemäße und verständliche Aufbereitung von Informationen ist. Optimaler Weise steht das Endprodukt in meinen Augen dann in Mitten von Funktionalität, Ästhetik und sozial-ökologischem Bewusstsein. Kommt noch die Ebene des Preises dazu, bewegen wir uns in einem Spagat zwischen den Extremen:
Welche Gestaltung kann ich mit mir selbst vereinbaren? Ich möchte etwas zu einer besseren Gesellschaft beitragen, habe aber einen großen ästhetischen Anspruch. Ich muss bestimmte Preise verlangen, will aber mein Hauptaugenmerk nicht ausschließlich auf Profit und Kommerz legen. Ich will Design machen, das eine schöne Oberfläche hat, es soll aber auch inhaltlich etwas hergeben und in seinem Zweck funktional und sinnvoll sein.

Ich ertappe mich selbst oft dabei, wie ich durch den Supermarkt oder einen beliebigen anderen Laden gehe und stets zu dem Produkt greife, das besonders schön gestaltet ist – ob es sich dabei um eine Chips-Tüte handelt oder einen Klamotten-Label ist völlig Banane. Wenn mir auf den ersten Blick eine Geschichte erzählt wird oder eine geniale Idee im Design verankert ist, schlägt mein Gestalter-Herz höher und ich bin gleich bereit, mehr für das Produkt auszugeben.
Letzten Endes bindet uns unter anderem genau diese Entscheidung an Marken, ihr Auftreten und ihre Aussagen. Umso trauriger bin ich manchmal, wenn ich Marken oder Produkte sehe, die eine tolle Aussage haben oder einen Beitrag für unsere Welt leisten, es dem Betrachter aber nicht ausreichend kommuniziert wird.
Das Gegenteil macht es aber nicht besser, nämlich wenn eine Marke genau das kommuniziert und mir dabei kackfreck ins Gesicht lügt. Wer hält seine Markenversprechen und wer nicht? Oft genug betreiben Firmen »greenwashing« und führen uns letztlich sogar gerade durch die Gestaltung hinters Licht.

Mit welchen Marken und Produkten kann ich mich also umgeben, um als »bewusst lebende Designerin« in meinem kleinen Biotop glücklich zu werden? Gibt es welche, die funktional, ökologisch und sozial wertvoll, ehrlich, preislich vertretbar und auch noch schön sind? Ist das nicht vielleicht ein bisschen viel verlangt?
Wahrscheinlich kommt es auf das empfindliche Gleichgewicht zwischen all diesen Faktoren an und es bleibt natürlich eine Sache der Priorität des einzelnen. Ich möchte hier in Zukunft immer mal wieder ein paar Marken und Produkte aus meinem Leben auf diese Aspekte hin untersuchen und euch kritisch verschiedene Ansätze gegenüberstellen. Glaubt mir, ich bin so gespannt wie ihr – und ich wünsche uns viel Spaß!

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Wir sind alle unzufriedende Streber!

Ich kam neulich zu einer Erkenntnis, von der ich nicht weiß, ob sie mich beruhigt oder verzweifeln lässt. Und zwar habe ich mir Gedanken gemacht über das Thema Zufriedenheit. Es ist eigentlich ganz gleich, was wir tun – wir wollen mehr.
Wenn wir eine bestimmte Summe an Einkommen haben, haben wir diesen und jenen Wunsch, für den wir aber ein wenig mehr verdienen müssten. Dann rackern wir uns ab und schaffen es, mehr zu verdienen, erfüllen uns unseren Wunsch, haben dann allerdings einen neuen vielleicht viel teureren Wunsch, sind somit trotzdem nicht zufrieden und fangen praktisch wieder von vorne an.
Gleich diesem Beispiel kommt unser Zustand, wenn uns das Fernweh kitzelt. Wir reisen an einen Ort, den wir schon immer sehen wollten, und kaum sind wir da, fallen uns 5 weitere Orte ein, die wir aufsuchen wollen. Ein Ziel zu erreichen, genügt uns nicht im ständigen Streben nach mehr. Es scheint viel mehr ein Weg zu sein, der, ganz ohne ein Ende in Aussicht zu stellen, weit in die Zukunft reicht.
Es scheint, als würde jede Handlung in uns ein Verlangen nach einer anderen Handlung auslösen. Ein ständiges Bewegen und selbst verschuldetes Abmühen – fast so als würden wir den Berg aus Legosteinen, den wir versuchen zu erklimmen, mit jedem Schritt nach oben auch einen Stein höher bauen. Wo liegt in diesem Prinzip also der Sinn?

Wahrscheinlich ist es eine unterbewusste angewöhnte Handlung. Hunger kommt beim Essen, sagt man. Wahrscheinlich ist das Leben wie ein großes Festmahl, das vor uns steht und uns verführt. Normaler Weise isst man etwas und ist dann satt. Man verspürt eine angenehme kurz anhaltende Befriedigung, die normaler Weise so lange halten würde, bis wir wieder Hunger bekommen. Als sei dieser Kreislauf an sich nicht fatal und sinnlos genug, essen wir aber allein deshalb weiter, weil die gedeckte Tafel so verlockend ist und wir nichts von ihr verpassen wollen. Wir nehmen zu und wachsen aus unseren Klamotten heraus und haben dann noch mehr Hunger, weil wir einerseits nun einen größeren Magen haben und andererseits auch mehr verbrennen.
Ohne erwähnen zu müssen, dass Diäten an dieser Stelle nicht der richtige Weg sind und daran erinnernd, dass das auf dieser verstrickten metaphorischen Ebene auch zu weit führen würde, meine ich ja bloß, dass wir vielleicht lernen müssen, an einem bestimmten Punkt zufrieden zu sein.
Wir Menschen versuchen, unseren eigenen Schatten zu fangen. Wir sind wie Esel, die der Karotte hinterherlaufen, die mit einem Stock und einer Schnur an unserem eigenen Kopf befestigt ist.

Mir wird klar, dass wir so lange nicht zufrieden sein können, wie wir nicht ein gewisses Maß an Genügsamkeit und Verzicht üben. Wertschätzung und Dankbarkeit für das, was wir bereits haben im Hier und Jetzt und nicht weit in der Zukunft, sollte an erster Stelle stehen. Der Moment, den wir gerade in just dieser Sekunde erleben, sollte doch wohl allein deshalb der wertvollste sein, weil er real ist und keine verräterisch schillernde Zukunft seiner selbst.

Wir stehen eine gute Stunde auf der dritten Treppenstufe und wollen ganz nach oben. Wir heben unseren Fuß doch verlieren das Gleichgewicht und fallen runter bis auf den Boden. Verzweifelt dort liegend sehnen wir uns nun danach, auf der dritten Treppenstufe zu stehen, auf der wir bereits eine ganze Stunde standen, ohne uns darüber zu freuen. Wir standen dort freudlos, weil wir weder nach unten geschaut haben, um zu sehen, was wir geschafft haben, noch in unsere Umgebung, um die Aussicht zu genießen sondern nach oben, unzufrieden, noch nicht angekommen zu sein. Wo wir stehen und womit wir zufrieden sind diesem Vergleich nach also vollkommen relativ und nicht relevant.
Wahrscheinlich geht es dem, der auf der dritten Stufe steht und happy ist, dass er schon so viel geschafft hat und jetzt die tolle Aussicht genießen kann, viel besser als dem, der den Gipfel zwar erreicht hat, darin aber keine Erfüllung findet, weil er bereits auf der Suche nach einem höheren Berg ist.

Wenn wir es so betrachten wird es eigentlich gleichgültig, auf welcher Stufe wir stehen, wie viel Geld wir besitzen, an welchen Orten wir waren oder was sonst wir erreicht oder nicht erreicht haben. Denn so lange wir nicht lernen, die Zufriedenheit im Moment und im Sein zu finden, werden wir kein Ziel je erreichen.

 

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Projekt »Robuste Liebe« – Gestaltung ist Magie!

Wie das ein oder andere Mal angedeutet, hatte ich vor etwas weniger als einem Jahr jede Menge Projekte, die auf mich zuschossen. Da war meine Abschlussarbeit, von der ich euch demnächst auch noch mal etwas eingehender berichten werde, das Bock drauf Kreativblatt, der Auftrag für IWICE uuuund… die umfassende Gestaltung einer Silberhochzeit.

Einladungen, aus denen Blumen wachsen, Tischdeko, die sich in funkensprühende Flammen verwandelt und Gastgrüße, die in einem Magazin real werden – was mit einer kleinen Idee anfing, verwandelte eine Silberhochzeit in ein magisches Fest.

Aber erst mal alles auf Anfang. Das Thema Silberhochzeit war für mich zu erst etwas unhandlich und kitschig. Ich suchte nach Vergleichen und grübelte über Metaphern. Schließlich stellte ich fest, dass eine 25 Jahre andauernde Liebe am ehesten einer Pflanze gleichkommt, die von einem zarten Sprössling zu einem kräftigen Trieb herangewachsen ist und unter Umständen jede Menge durchmachen musste. Sie erträgt heiße Sommertage ebenso wie Witterung und hält vielleicht auch mal ein Gewitter oder einen Sturm aus. Ich beschloss, dass der Begriff »robust« diesen Zustand sehr gut einfängt.
25 Jahre Ehe sollen jedoch nicht nur das Ende einer 25-jährigen Ära sein, sondern auch der Anfang einer neuen. Eine Pflanze also, die neu erblüht und mit ganz neuer Energie in jede erdenkliche Richtung wachsen kann.

Ein weiteres Motiv kam mir beim Durchsehen alter Hochzeitsfotos: Die Dosen am Wagen, der das Brautpaar in die Flitterwochen trägt! Nicht nur, dass sie Glück bringen sollen, sie haben passender Weise auch noch die Farbe silber. In einer ebensolchen Dose erhielten die Gäste dann ihre Einladung. Sie öffneten die Dose mit der Dosenlasche, und zum Vorschein kam ein kleiner Erdbatzen und eine Stück Samenpapier mit aufgedruckter Einladung. Pflanzten sie nun einen Teil der Einladung in die Dose, wuchsen einige Tage später Wildblumen empor und ließen »eine Liebe neu erblühen«.

Das Dosen Thema wurde dann in der Tischdeko wieder aufgenommen. Diesmal bestand das Etikett der Dose allerdings aus Getränke- und Speisekarte. Vervollständigt wurde das Ganze durch Namensschildchen, die jeweils auf eine Wunderkerze aufgezogen waren, welche die Gäste zum Silberhochzeitstanz alle gemeinsam entzünden konnten!

Um dem Fest und vor allem den 25 vergangenen Jahren ein wenig mehr Nachhaltigkeit und Erinnerungswert zu verleihen, trug ich in Zusammenarbeit mit allen geladenen Gästen Fotos und Texte zusammen und erzählte dann in einem 90-seitigen Silberhochzeits-Magazin Anekdoten und Erlebnisse aus dem gemeinsamen Leben des Brautpaares – Titelstory: die Hochzeit vor 25 Jahren. Jedes Gastpaar sowie das Brautpaar bekamen ein Exemplar ausgehändigt.

Als Abschluss des Gesamtbildes und im Nachgang an die Feier entstand dann noch ein Bildband, in dem alle Eindrücke und Momente der Festlichkeiten verarbeitet wurden. Julia Ahrens stand mir dabei fotografisch treu zur Seite.

Alles in allem war es ein herzergreifendes Projekt! Ihr könnt euch das Ergebnis sowie Auszüge aus dem Magazin und dem Fotobuch gerne auf der Projektseite ansehen.

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Auf den Spuren des Journeyman

Wer von uns kennt es nicht, ein Sehnen nach warmen Tagen, Andersartigkeit und Abenteuer: das Fernweh. Wer einmal im Ausland war oder Freunde hat, die von ihren spannenden Auslandsaufenthalten berichten, zieht es allerspätestens nach seinem Schul- oder Ausbildungsabschluss in die Ferne. Die Möglichkeit, fremde Länder, Kulturen und Menschen kennenzulernen, hat heutzutage jeder von uns. Fliegen ist günstig wie nie zu vor, Universitäten und Arbeitgeber unterstützen den interkulturellen Austausch und sprachliche Fähigkeiten sowie internationale Berufserfahrungen werden bei einer Bewerbung schon fast vorausgesetzt.

Die Zeiten sind also günstig, seinen Rucksack zu packen, den Alltag Alltag sein zu lassen und sich auf die Socken zu machen auf den Weg in sein ganz persönliches Abenteuer.
Einige von uns wagen den Schritt einfach: Machen sich auf den Weg und tauchen für ein paar Wochen ein in eine andere Welt. Zwischen offenen Menschen und ungesehenen Landschaften kann man selbst dabei ein ganz anderer Mensch sein, neue Seiten an sich entdecken, sich neuen Dingen öffnen und am Ende an den Erfahrungen der Fremde über sich hinauswachsen.

Ein schönes Beispiel beschreibt dabei Fabian Sixtus Körner in seinem Buch »Journeyman – 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs«, welches ich euch wärmstens empfehlen möchte. Es sollte in eurem Regal stehen, wenn ihr die Welt bereist oder gerne mal bereisen möchtet. Körner berichtet lebhaft und sehr kurzweilig von seinen Abenteuern, die er auf jedem unserer Kontinente erlebt hat. Als gelernter Innenarchitekt, Hobbyfotograf und selbsternannter Grafikdesigner fällt er dabei von einem aufregenden Job in den nächsten. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, muss ich euch sagen: Lest das Ding. Es geht einem schnell von der Hand, motiviert einen, seinen Rucksack in die Hand zu nehmen und ohne zu überlegen drauf los zu reisen und es inspiriert zu einer ganz neuen Freiheit der Lebensführung. Der Autor streut dabei kurze Fotostrecken der einzelnen Anekdoten sowie QR-Codes mit Links zu seinem Blog ein, auf dem man weitere Details lesen sowie Fotos und Videos bestaunen kann.

Als Kreative fühle ich mich von ihm besonders verstanden und angesprochen. Die Arbeiten und Auftraggeber, denen sich Körner stellt, machen mich neugierig auf die Welt dort draußen und heizen mich an, selbst meine Sachen zu packen und für internationale Kunden und Organisationen zu arbeiten. Hochmotiviert und voller Energie freue ich mich auf die Reisen, die da im Jahr 2016 noch kommen mögen und auf die Geschichten, die ICH euch dann erzählen kann!

Also hin zum Buchladen und rein in den Schmöker. Lasst euch mitreißen und stellt euer Leben auf den Kopf!

 

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Gaby, Swantje und der Schinkengang

Es ist geschafft: Mein Buchcover ziert das kürzlich erschienene Buch »Schinkengang – Eine Spur im Sand« von Gaby von der Heydt! Nach reichlich anregender Konversation gelang es mir, die Erlebnisse, Emotionen und den gesundheitlichen Kampf der im Gospelchor vertretenen Autorin visuell und in einer freien Typografie-Fotografie-Kombination einzufangen.

Was der Schinkengang ist, wie sie ihn bestritten hat und wie sie mit ihm durch ihre schwere Leukämie-Erkrankung gegangen ist, erzählt Gaby von der Heydt auf knapp 400 Seiten. Zu kaufen gibt es das kurzweilig und humorvoll umgesetzte Werk auf der Seite von epubli. Und schließlich wird es hoffentlich schon bald in jeglichen Kieler Praxen ausliegen, um Gabys Intention zu erfüllen: anderen Patienten Mut, Kraft und Hoffnung zu geben.

Schaut euch das schöne Stück gerne noch einmal auf der Projektseite an!

 

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»Wir würden das hier nicht machen, wenn wir nicht so einen Bock drauf hätten!«

Es war im Frühling diesen Jahres: Eigentlich ging es nur um ein Cover für ein Jahrbuch mit den besten Arbeiten unseres Semesters… herauskam jedoch eine 28-seitige Zeitung mit dem Ziel, eine Brücke zwischen Studenten und Agenturen zu schlagen.

Christian Friedrich und Niclas Gerull holten mich bei einer Besprechung des Buchcovers ins Boot – zu einem Zeitpunkt, an dem wir uns eigentlich schon lange mit unserer Abschlussarbeit auseinandersetzen sollten.
In so einigen Gesprächen mit unseren Dozenten Julia Meyran und Stefan Kerp tüftelten wir an dem Masterplan, der uns Studenten eine Stimme verleihen sollte:
Wir kreierten in konzeptionellen und gestalterischen Einklang das Gerüst für die erste Ausgabe dieses Kreativblattes. Die No.1 des Bock drauf Magazins sollte unter dem Titel »Ansturm« Themen des Aufbruchs vereinen: Wohin stürmen wir nach dem Abschluss? Was wirbelt in unseren Köpfen umher? Wer bestürmt uns? Und wie ticken wir dabei als Studenten?
In nur sechs Wochen stellte ich so mit Christian und Niclas nicht nur die Redaktion des Ganzen auf die Beine sondern natürlich auch die Kreation selbst sowie ein Interview und Agenturportrait der Agentur Blood Actvertising.
Mit Unterstützung unserer beiden Dozenten schmissen wir einen Workshop an der Kunstschule Wandsbek zu unserem Thema und erhielten am Ende des Tages umwerfende Ergebnisse unserer Mitstudenten, welche wir auf einigen Doppelseiten in die Zeitung einfließen ließen! Hammer nices Zeug, Leute!
Schließlich druckten wir das Ganze in England und hielten und 28-seitiges Baby dank der finanziellen Unterstützung unserer Uni schon wenige Tage später in unseren Händen. Um genauer zu sein 400 von ihnen… Einen Teil dieser Exemplare positionierten wir über Kontakte direkt auf den Schreibtischen renommierter Kreativen Hamburgs, den verbleibenden Teil brachten wir dann beim Art Directors Club Festival (ADC) unter die Leute und ernteten wohltuendes Interesse und anregende Gespräche.

Um der Zeitung einen nachhaltigen Effekt zu verleihen, stellten wir außerdem in Zusammenarbeit mit flügge Design das »Kreativgehege« auf die Beine – eine Plattform, auf der eine Auswahl von Studenten zeigen kann, was sie drauf haben. Diese soll potenziellen Arbeitgebern die Möglichkeit geben, direkt den Kontakt zu unseren jungen Talenten zu finden (auch mich findet man dort 😉 ).

Wenn ihr mehr von diesem Projekt sehen wollt, schaut’s euch doch an auf der Projektseite von Bock drauf.

 

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Die landschaftlich schöne Strecke

Wenn ich auch nicht viel vom Leben erzählen kann, eines weiß ich mit Sicherheit: Egal wie erschöpft man ist, oder was man durchmacht oder mit was man sich herumschlägt – die rotierende Erde interessiert das nicht, die Zeit macht ihr eigenes Ding und rennt dabei in einem solchen Affenzahn davon, dass man meinen könnte, sie sei auf der Flucht.
Ich habe die letzten Wochen vor meinem Abschluss versucht, sie einzuholen, sie zu überholen, habe mich abgehetzt, bin über Stock und Stein gestolpert, bin ausgerutscht, zu Felde gekrochen und habe schließlich das Ziel erreicht. Und doch muss ich zugeben, dass die Zeit uns ein sehr ungleicher Gegner zu sein scheint.

Ich schnappe jetzt nach Luft und merke, wie meine Lunge sich erholt. Ein Atemzug voller Schönheit und Ruhe, in dem die Zeit stillzustehen scheint und die Welt erstarren lässt. Ich erlebe einen Moment, in dem ich meinen eigenen Puls zu hören glaube. Ich spüre jede Faser meines Körpers und meines Geistes und ich merke, wie sie schmerzen als seien sie belegt von einem schrecklichen Muskelkater oder einer Zerrung. Eine Zerrung im Kopf. Ich weiß, dass ich einen langen Weg gelaufen bin, ohne anzuhalten und zu rasten. Und ich weiß, dass ich diesen Weg einfach hinter mir gelassen habe, ganz ohne innezuhalten und zu merken, wohin ich gelaufen bin.
Und jetzt muss ich mir Zeit nehmen zum Regenerieren – ein heißes Bad für meinen Geist, eine Salbung für meine Gedanken. Ein wenig Klassikmusik der Gemächlichkeit statt des zeitlosen Heavy Metals eines Workaholics.
Regeneration ist Prävention – das war einer der Leitsätze, die mich während meines Sportabis stets begleiteten. Sobald deine Belastungsstärke nicht auf deinen Energieverbrauch abgestimmt ist, besteht die Gefahr, dass du übersäuerst, das Training unwirksam wird und du deinen Körper einer hohen Verletzungsgefahr aussetzt. Der Körper braucht Erholungsphasen zwischen einzelnen Trainingseinheiten oder Wettkämpfen – und so braucht sie auch der Kopf.

Was ich jetzt vorhabe? Ich denke, um der Metaphorik zu bleiben, kann ich nur sagen, dass ich versuchen werde, meinen Geist an die Hand zu nehmen, mit ihm einen Spaziergang zu machen, wohin auch immer es uns verschlägt, und ihn näher kennenzulernen. Zu schlendern, zu bummeln, zu wandeln. Über eine Wiese tollen, Kind sein, wild sein, alt sein, neu sein.
Ich will nicht hasten und ins Ziel stolpern – ich will den Weg genießen. Ich will all die Dinge genießen, denen ich begegne und ihnen gerecht werden. Ich will nicht so aus der Puste sein, dass ich nach Luft schnappe, sondern mit gesunder Ausdauer am Ende des Laufes ein Lied singen. Ich will springen und es nicht fürchten, will fliegen aber nicht fallen, und mich in die Wellen des Lebens stürzen ohne dabei gleich zu ertrinken. Ich freue mich auf jede Hürde, die da kommen mag und mich wachsen lässt, auf jede Stromschnelle, die mir Auftrieb gibt, und jede Erfahrung, die mein Wesen bereichert.
Ich freue mich auf die Menschen, die mich umgeben, die Momente, die ich mit ihnen haben werde und die Freude und das Glück, das wir teilen werden. Ich freue mich auf die Tage, an denen meine Sonne wieder scheint.

Aber erst mal mache ich jetzt das Navi aus und suche mir meinen eigenen Weg.
Seid mir Gefährten und lauscht meinen Geschichten.

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Fünf Studenten erfrischen den Sommer

Es ist heiß und ein jeder sehnt sich nach einer kühlen Erfrischung – einer leckeren Erlösung. Und wie das so ist mit kalten Köstlichkeiten, kann man sich nach dem Verzehr gleich auf die nächste Sporteinheit vorbereiten, um die zu sich genommen Kalorien wieder abzutrainieren. Normaler Weise.

Nicht so bei dem neuen Proteineis des Start-Ups IWICE. Es ist kalorienarm und proteinreich und somit ein Muss für den Sommer!

Und genau das dachten wir uns auch, als wir den Auftrag für das Corporate Design und das Packaging dieser tollen Marke annahmen. Im Team mit Christian Friedrich entwickelte ich so den Mantel für das Produkt, welches schon bald den österreichischen und deutschen Markt überströmen soll.

Der Name stand von Beginn an und überzeugte sofort mit einem phonetischen Wortspiel – welches uns auf die eckigen Klammern einer Lautschrift brachte. Die molekulare Struktur der Proteine bereiten wir in polygonalen Mustern auf. Es entstand ein Gesamtbild aus elegantem Weißraum und frischen bunten Farbwelten.
Wie das aussieht, könnt ihr euch auf ersten eindrucksvollen Bildern auf der Facebook-Seite von IWICE anschauen. Oder auf der Website des Start-Ups – welche wir hoffentlich als Folgeauftrag auch bald professionell überarbeiten dürfen!
Ich werde euch über den weiteren Projektverlauf auf dem Laufenden halten und euch hoffentlich bald auch eine Projektseite zu diesem Thema präsentieren können!

 

Foto: Kürzlich trafen wir uns mit dem Team von IWICE in Hamburg, um über den weiteren Projektablaut zu beratschlagen und eine erste fertige Becher-Version in Händen zu halten!
[v.links Swantje Roersch, Lukas Weinrich, Dirk Paffrath, Christian Friedrich und Johanna Köhler (nicht abgebildet)]

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